v.l. Jasmin Lichtenveld, Ex-Prinzen Paar Marcus Hülscher und Nicole Nothen, Sarah Pastors, Thomas Büchner, Rene Falkenberg und Frank Haak © Lokalbüro

v.l. Jas­min Lich­ten­veld, Ex-Prin­zen Paar Mar­cus Hül­scher und Nicole Not­hen, Sarah Pas­tors, Tho­mas Büch­ner, Rene Fal­ken­berg und Frank Haak © Lokalbüro

 

Was als freund­schaft­li­che Frot­ze­lei begann, wurde zu einer klei­nen Geschichte mit gro­ßer Wir­kung: Ein Kuschel­bär namens Gerry Kus hat in der abge­lau­fe­nen Kar­ne­vals­ses­sion nicht nur jede Menge Kar­ne­vals­or­den gesam­melt, son­dern am Ende auch 1.958 Euro für den Düs­sel­dor­fer Ver­ein Pro­Mäd­chen e.V. ein­ge­spielt. Am Mon­tag fand in den Räum­lich­kei­ten des Ver­eins an der Cor­ne­li­us­straße 59 die offi­zi­elle Spen­den­über­gabe statt.

Der Aus­gangs­punkt war eine Bemer­kung, die René Fal­ken­berg beim Tag des Tan­zes des Comi­tee Düs­sel­dor­fer Car­ne­val über sich selbst machte: Er sei eben auch ein Tanz­bär. Vene­tia Nicole nahm ihn beim Wort. Beim nächs­ten Besuch bei der Ger­res­hei­mer Bür­ger­wehr über­reichte sie dem Vor­sit­zen­den kur­zer­hand einen Plüsch­bä­ren – ver­bun­den mit einer kla­ren Ansage: Der Bär reist fortan mit. Wer ihn bei einem Auf­tritt ver­gisst, zahlt mit Süßig­kei­ten für die Tanz­garde. Am Ende der Ses­sion sollte der Kuschel­bär ver­stei­gert wer­den, der Erlös einem guten Zweck zugutekommen.

Fal­ken­berg nahm die Auf­gabe gewis­sen­haft. Der Bär erlebte weit über 30 Ver­an­stal­tun­gen und sam­melte dabei ebenso viele Kar­ne­vals­or­den ver­schie­de­ner Gesell­schaf­ten des Düs­sel­dor­fer Kar­ne­vals. Als die Ver­stei­ge­rung schließ­lich endete, hatte Gerry Kus ein neues Zuhause gefun­den: bei Fami­lie Büchner.

Tho­mas Büch­ner hatte Gerry Kus in der Ver­stei­ge­rung erstei­gert – am Mon­tag war es nun so weit: In den Räu­men von Pro­Mäd­chen erhielt er den orden­ge­schmück­ten Bären end­lich in Emp­fang und über­gab im Gegen­zug den Scheck über 1.958 Euro an den Ver­ein. Abge­wi­ckelt wurde die Über­gabe durch den Vor­stand der Ger­res­hei­mer Bür­ger­wehr mit René Fal­ken­berg, Frank Haak und Jas­min Lich­ten­veld. Bereits im Zuge der Ver­stei­ge­rung hatte Büch­ner ein Essen mit dem Düs­sel­dor­fer Prin­zen­paar gewon­nen. Die­ses legte beim Über­ga­be­ter­min noch eine Schippe oben drauf: Büch­ner erhielt ein Bild des Prin­zen­paa­res, eine Fla­sche Prinzwein sowie eine Tüte Ungermännchen.

Für den Ver­ein Pro­Mäd­chen Düs­sel­dorf e.V. kommt die Spende zu einem wich­ti­gen Zeit­punkt. Geschäfts­füh­re­rin Sarah Pas­tor nahm den Scheck ent­ge­gen und betonte die Bedeu­tung sol­cher Unter­stüt­zung. Der Ver­ein ist auf Spen­den ange­wie­sen, um seine Arbeit fort­füh­ren zu kön­nen – und steht der­zeit vor einer zusätz­li­chen Her­aus­for­de­rung: Die bis­he­ri­gen Räum­lich­kei­ten wur­den gekün­digt, ein Umzug steht bevor.

Die Bera­tungs­stelle des Ver­eins wird jähr­lich von rund 210 Mäd­chen auf­ge­sucht. Beim offe­nen Mäd­chen­treff kom­men täg­lich etwa 30 Mäd­chen zusam­men – ein nied­rig­schwel­li­ges Ange­bot, das im All­tag vie­ler jun­ger Frauen in Düs­sel­dorf eine wich­tige Rolle spielt.

Die Aktion der Ger­res­hei­mer Bür­ger­wehr zeigt, wie eine kleine Idee – ent­stan­den aus einer freund­schaft­li­chen Necke­rei im Kar­ne­val – Gro­ßes bewir­ken kann. Gerry Kus hat sei­nen Auf­trag erfüllt.

 

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