Blick auf die Theodor-Heuss-Brücke © Lokalbüro

Blick auf die Theo­dor-Heuss-Brü­cke © Lokalbüro

 

An der Theo­dor-Heuss-Brü­cke haben umfang­rei­che Arbei­ten begon­nen, die bis vor­aus­sicht­lich Mitt­woch, 13. Mai, andau­ern sol­len. Neben der tur­nus­mä­ßi­gen Bau­werks-Son­der­prü­fung wird der­zeit auch an der Sanie­rung der soge­nann­ten Krag­arme gear­bei­tet – also jener außen lie­gen­den Brü­cken­teile, auf denen sich Geh- und Rad­wege befinden.

Für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer bringt dies spür­bare Ein­schrän­kun­gen mit sich. Wäh­rend der Arbei­ten wer­den die Geh- und Rad­wege jeweils auf einer Seite der Brü­cke voll­stän­dig gesperrt. Der Ver­kehr wird in die­ser Zeit auf die gegen­über­lie­gende Seite umge­lei­tet. Um die Situa­tion zu ent­zer­ren, wer­den die bis­he­ri­gen Ein­rich­tungs­rad­wege tem­po­rär als Zwei­rich­tungs­rad­wege genutzt.

Zur Absi­che­rung der Bau­stelle wird ent­lang der jeweils betrof­fe­nen Seite ein Bau­zaun über die gesamte Brü­cken­länge errich­tet. Begon­nen wurde mit den Arbei­ten auf der Süd­seite in Fahrt­rich­tung Golz­heim. Sobald die­ser Abschnitt abge­schlos­sen ist, wech­seln die Arbei­ter auf die Nord­seite. Wann genau die­ser Wech­sel erfolgt, hängt vom Fort­schritt der Arbei­ten ab. Die Kos­ten für die lau­fen­den Maß­nah­men lie­gen bei rund 80.000 Euro.

Groß­sa­nie­rung ab 2026 geplant

Die aktu­el­len Arbei­ten sind jedoch nur ein ers­ter Schritt. Wie aus der letz­ten Bau­werks­prü­fung her­vor­geht, besteht zusätz­li­cher Sanie­rungs­be­darf an den Stahl­be­ton­rip­pen­de­cken der Krag­arme. Diese sol­len ab Mitte 2026 durch leich­tere Stahl­bau­teile ersetzt wer­den. Ziel ist es, das Eigen­ge­wicht der Kon­struk­tion zu redu­zie­ren und bestehende Defi­zite zu verringern.

Im Zuge die­ser umfas­sen­den Sanie­rung wer­den auch die Brü­cken­ge­län­der erneu­ert und an den aktu­el­len Stand der Tech­nik ange­passt. Für das Gesamt­pro­jekt sind Kos­ten in Höhe von rund 37 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlagt. Die Fer­tig­stel­lung ist für Anfang 2029 vorgesehen.

Trotz der Bau­ar­bei­ten soll die Theo­dor-Heuss-Brü­cke wei­ter­hin befahr­bar blei­ben – aller­dings mit Ein­schrän­kun­gen. Der Ver­kehr wird wäh­rend der Sanie­rung ein­spu­rig geführt, zudem gilt eine redu­zierte Höchst­ge­schwin­dig­keit von 30 Stundenkilometern.

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