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Im Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Has­sels ist es am Diens­tag­nach­mit­tag zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall gekom­men, bei dem eine 72-jäh­rige Rad­fah­re­rin erheb­li­che Ver­let­zun­gen erlitt. Der betei­ligte Fah­rer eines E‑Scooters ent­fernte sich anschlie­ßend vom Unfall­ort. Die Poli­zei hat Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­weise aus der Bevölkerung.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen ereig­nete sich der Unfall gegen 17:20 Uhr auf einem Schot­ter­weg in Höhe eines Spiel­plat­zes zwi­schen der Hei­li­gen­hau­ser Straße und der Schnei­de­müh­ler Straße. Die Senio­rin war mit ihrem Fahr­rad unter­wegs, als ihr ein E‑S­coo­ter-Fah­rer ent­ge­gen­kam. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam es zu einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß der bei­den Verkehrsteilnehmer.

Durch die Wucht des Auf­pralls stürzte die 72-Jäh­rige und zog sich schwere Ver­let­zun­gen zu. Ret­tungs­kräfte ver­sorg­ten die Frau vor Ort und brach­ten sie in ein Kran­ken­haus. Lebens­ge­fahr bestand nach ers­ten Anga­ben nicht, die Ver­let­zun­gen wer­den jedoch als schwer eingestuft.

Der Fah­rer des E‑Scooters ent­fernte sich unmit­tel­bar nach dem Zusam­men­stoß, ohne sich um die Ver­letzte zu küm­mern oder seine Per­so­na­lien zu hin­ter­las­sen. Zeu­gen konn­ten den Flüch­ti­gen beschrei­ben: Es soll sich um einen etwa 11 bis 12 Jahre alten Jun­gen han­deln, rund 150 Zen­ti­me­ter groß, von schlan­ker Sta­tur, mit dunk­len Haa­ren und süd­län­di­schem Erscheinungsbild.

Die Poli­zei Düs­sel­dorf ermit­telt wegen des Ver­dachts der Ver­kehrs­un­fall­flucht und bit­tet Zeu­gen, die Anga­ben zum Unfall­her­gang oder zur Iden­ti­tät des Jun­gen machen kön­nen, sich beim Ver­kehrs­kom­mis­sa­riat 1 unter der Tele­fon­num­mer 0211 870 0 zu melden.