Mittig: Keiichi Komatsu, dem Stellvertretenden Bürgermeister der japanischen Hafenstadt und Uwe Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Frankonia Eurobau AG © Lokalbüro
Die Japanische Geligation mit Keiichi Komatsu, dem Stellvertretenden Bürgermeister der japanischen Hafenstadt und Uwe Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Frankonia Eurobau AG © Lokalbüro
Eintrag ins Gästebuch im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller © Lokalbüro

Eine hoch­ran­gige Dele­ga­tion aus der japa­ni­schen Stadt Kobe hat das Andreas Quar­tier in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt besucht. Die Gäste infor­mier­ten sich vor Ort über moderne Stadt­ent­wick­lung, Denk­mal­schutz und inno­va­tive Umnut­zungs­kon­zepte — mit einem kon­kre­ten Ziel: Kobe prüft, ob sich das Modell auf ein ähn­li­ches Vor­ha­ben in Japan über­tra­gen lässt.

Ange­führt wurde die Dele­ga­tion von Kei­i­chi Komatsu, dem Stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ter der japa­ni­schen Hafen­stadt, beglei­tet von den Stadt­ver­tre­tern Hiro­hide Mikawa und Yuko Shira­kawa sowie der Koor­di­na­to­rin und Dol­met­sche­rin Hisako Yoshi­zawa. Emp­fan­gen wurde die Gruppe von Uwe Schmitz, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Fran­ko­nia Euro­bau AG und Pro­jekt­ent­wick­ler des Andreas Quar­tiers, der die Gäste per­sön­lich durch das Areal führte. Beglei­tet wurde er von Ver­triebs­lei­ter Ste­fan Bruns und Mar­ke­ting­lei­te­rin Daniela Schramm.

Die Füh­rung begann im his­to­ri­schen Alten Rich­ter­saal, wo Schmitz die Dele­ga­tion mit einem Kurz­vor­trag und beglei­ten­den Publi­ka­tio­nen in das Pro­jekt ein­führte. Er erläu­terte, dass das Andreas Quar­tier nur durch ein ein­zig­ar­ti­ges Zusam­men­spiel von Pro­jekt­ent­wick­ler, Stadt und Denk­mal­be­hör­den mög­lich gewor­den sei. Die Finan­zie­rung des gesam­ten Vor­ha­bens habe dabei aus­schließ­lich die Fran­ko­nia Euro­bau AG getra­gen — ohne öffent­li­che Förderung.

Beim anschlie­ßen­den Rund­gang besich­tigte die Dele­ga­tion das Mut­ter Ey Café, eine aktu­elle Kunst­aus­stel­lung im ers­ten Stock­werk, die exklu­si­ven Resi­den­zen und den ruhi­gen Andre­as­gar­ten. Den Abschluss bil­dete eine Ter­race Suite im ange­schlos­se­nen Bou­tique-Hotel The Wel­lem. Zum gemein­sa­men Mit­tag­essen im Restau­rant Pitti stieß Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­fan Kel­ler hinzu — ein Zei­chen, wel­chen Stel­len­wert die Stadt Düs­sel­dorf dem Besuch beimisst.

Das Andreas Quar­tier gilt als eines der anspruchs­volls­ten städ­te­bau­li­chen Pro­jekte, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in einer deut­schen Innen­stadt rea­li­siert wur­den. Aus einem wil­hel­mi­ni­schen Jus­tiz­pa­last, einem baro­cken Stadt­pa­lais und zeit­ge­nös­si­schen Neu­bau­ten ent­stand ein Quar­tier, das Denk­mal­schutz und moder­nes Stadt­le­ben nicht als Wider­spruch, son­dern als Chance begreift — und das nun auch in Japan als Vor­bild dient.

 

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