
CASTELLO — INVICTUS GERMANY ‑Sportsfestival 2024 © D.SPORTS/Kenny Beele
Vom 12. bis 14. Juni findet im CASTELLO Düsseldorf die zweite Auflage des Invictus Germany Sports Festival statt. Mehr als 120 Athleten aus zwölf Nationen und vier Kontinenten werden erwartet – deutlich mehr als noch beim Auftakt 2024. Die Veranstaltung knüpft an die Invictus Games Düsseldorf 2023 an, bei denen erstmals in Deutschland das weltweit größte Sportevent für verwundete, verletzte und erkrankte Veteranen ausgetragen wurde.
Das Wochenende beginnt am Freitag um 10 Uhr mit einem Symposium zum Thema „Rehabilitation und Inklusion”, zu dem rund 100 Teilnehmer erwartet werden. Die Begrüssung übernimmt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Nach dem Abschluss des Symposiums am Samstagmorgen folgt um 10.20 Uhr die offizielle Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Invictus-Games-Foundation-Chef Rob Owen und Sebastian Hartmann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium.
Ab 11 Uhr starten die Wettkämpfe in den Disziplinen Indoor-Rudern, Sitz-Volleyball und Tischtennis. Am Sonntag kommen Spinning sowie weitere Sitz-Volleyball- und Tischtenniswettbewerbe hinzu. Teams reisen unter anderem aus Australien, Nigeria, Kolumbien sowie aus mehreren europäischen Ländern an, darunter Grossbritannien, die Ukraine, Polen und Frankreich.
Getragen wird das Festival vom gemeinnützigen Verein Respect e.V. Ziel ist es, verletzte Soldaten und Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen sichtbar in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Dr. Nicole Schilling, Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr und Schirmherrin des FUAV e.V., betont den therapeutischen Wert des Formats: Sport und Gemeinschaft seien Motor für Rehabilitation und neue Lebensziele.
D.LIVE-Chef Michael Brill sieht in der Veranstaltungsreihe den Beleg dafür, dass die Invictus-Legacy in Düsseldorf nachhaltig verankert ist. Nach den Spielen 2023 folgten das erste Sports Festival 2024 und die Invictus Germany Awards 2025 – das Festival 2026 ist nun bereits das dritte Event in dieser Reihe. Stadtdirektor Hintzsche hob hervor, dass mittlerweile andere Nationen vergleichbare Veranstaltungen planen – ein Zeichen für die internationale Ausstrahlungskraft Düsseldorfs.


