Sym­bol­bild Feu­er­wehr Düs­sel­dorf im Sturmein­satz © Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Ein wech­sel­haf­tes Som­mer­wo­chen­ende hat der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf einen Groß­ein­satz beschert. Bereits am spä­ten Frei­tag­nach­mit­tag gin­gen bei der Leit­stelle die ers­ten Mel­dun­gen über sturm­be­dingte Schä­den ein, aus­ge­löst durch ein kräf­ti­ges Gewit­ter über der Lan­des­haupt­stadt. Die Ein­satz­kräfte von Berufs- und Frei­wil­li­ger Feu­er­wehr rück­ten dar­auf­hin unun­ter­bro­chen aus: Bis Sams­tag­mor­gen um 7 Uhr hat­ten sie bereits 76 wet­ter­be­dingte Ein­sätze bewäl­tigt. Von Sams­tag bis Mon­tag­mor­gen kamen wei­tere 23 Hil­fe­leis­tun­gen hinzu, sodass über das gesamte Wochen­ende ins­ge­samt 99 Ein­sätze zu ver­zeich­nen waren. Nach aktu­el­lem Stand wurde nie­mand verletzt.

Typisch für sol­che Som­mer­ereig­nisse war das Scha­dens­bild: Lose Äste und umge­stürzte Bäume blo­ckier­ten Stra­ßen und Geh­wege, Dach­zie­gel und Dach­ver­klei­dun­gen wur­den durch den Sturm beschä­digt, und in meh­re­ren Gebäu­den lie­fen Kel­ler mit Was­ser voll. Kräf­tige Schauer und ört­li­che Gewit­ter präg­ten das Wet­ter­ge­sche­hen in der Stadt zwi­schen Frei­tag und Sonn­tag, ehe sich die Lage am Mon­tag­mor­gen beruhigte.

Die Bilanz des Wochen­en­des ver­deut­licht, wie sehr urbane Infra­struk­tur selbst bei som­mer­li­chen Unwet­tern unter Druck gera­ten kann. Dass trotz der hohen Ein­satz­zahl keine Per­so­nen zu Scha­den kamen, ist auch dem schnel­len und koor­di­nier­ten Han­deln der Düs­sel­dor­fer Feu­er­wehr zu ver­dan­ken, die mit Berufs- und Frei­wil­li­gen Kräf­ten rund um die Uhr im Ein­satz war.