
Standesgemäße Einweihung für eine der modernsten Feuerwachen Europas: „Wasser marsch!“ hieß es bei der Eröffnungsfeier. Mit Wasserfontänen aus zwei Panther-Löschfahrzeugen feierten die Feuerwehrleute des Airports ihr neues Einsatzgebäude. Rund 100 Gäste nahmen an der offiziellen Einweihung teil. (Foto: Flughafen Düsseldorf / Andreas Wiese)
65 Millionen Euro für eine der modernsten Feuerwachen Europas
Rund drei Monate nach dem Einzug der Flughafenfeuerwehr hat der Flughafen Düsseldorf seine neue Hauptfeuerwache offiziell eingeweiht. Im Beisein von Belegschaft, Stadtvertretern, Behörden und Partnerunternehmen stellte der Airport das Gebäude vor, in das mehr als 65 Millionen Euro geflossen sind. Das viergeschossige Bauwerk umfasst rund 14.000 Quadratmeter und gilt als eine der modernsten Feuerwachen Europas.
Herzstück des Neubaus ist die Feuerwehreinsatzzentrale in unmittelbarer Nähe zur Sicherheitszentrale des Flughafens. 28 Stellplätze stehen für Einsatzfahrzeuge bereit, fünf weitere für Rettungsfahrzeuge. Dazu kommen spezialisierte Werkstätten für Atemschutzgeräte und Feuerlöscher sowie eine Atemschutz-Übungsstrecke. Auch die Arbeitsbedingungen der rund 200 Einsatzkräfte wurden grundlegend verbessert: Über 55 Einzelruheräume, moderne Aufenthaltsbereiche und eine integrierte Sporthalle mit Cardio-Trainingscenter sind auf den durchgehenden 24-Stunden-Betrieb ausgelegt.
„Sicherheit hat bei uns oberste Priorität”, sagte Pradeep Pinakatt, kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des Flughafens. „Mit der neuen Wache geben wir unseren Feuerwehrleuten die Bedingungen, die ihrer Aufgabe und Verantwortung gerecht werden.”
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte die Bedeutung des Projekts für den Standort: „Mit der neuen Hauptfeuerwache stärkt der Flughafen seine Leistungsfähigkeit und sichert zugleich die Zukunft des Standorts. Die Landeshauptstadt hat dieses wegweisende Projekt als Gesellschafterin von Anfang an unterstützt.”
Energetisch setzt das Gebäude ebenfalls Maßstäbe: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, Solarthermie für die Warmwasserbereitung, Wärmepumpen und ein Gründach sollen den Energiebedarf senken und zur CO₂-Neutralität des Flughafens beitragen.

