Symbolbild Polizei © Lokalbüro

Sym­bol­bild Poli­zei © Lokalbüro

 

In Düs­sel­dorf-Fried­rich­stadt ist am Sonn­tag­abend ein Mann nach schwe­ren Stich­ver­let­zun­gen ums Leben gekom­men. Wie Staats­an­walt­schaft und Poli­zei Düs­sel­dorf in einer gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung mit­tei­len, wurde der 38-jäh­rige Chi­nese, der kei­nen fes­ten Wohn­sitz hatte, gegen 19 Uhr in einer Woh­nung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses an der Aders­strasse auf­ge­fun­den. Trotz sofort ein­ge­lei­te­ter Reani­ma­ti­ons­mass­nah­men konn­ten die Ret­tungs­kräfte nichts mehr für ihn tun – er starb noch am Tatort.

Die Feu­er­wehr war zuvor alar­miert wor­den, weil eine durch Sti­che schwer ver­letzte Per­son gemel­det wor­den war. Die Poli­zei traf bei ihrem Ein­tref­fen bereits einen 35-jäh­ri­gen chi­ne­si­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen vor dem Gebäude an und nahm ihn vor­läu­fig fest. Im Zuge der wei­te­ren Ermitt­lun­gen konnte ein zwei­ter mut­mass­li­cher Betei­lig­ter iden­ti­fi­ziert wer­den: Ein 45-jäh­ri­ger chi­ne­si­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger wurde kurze Zeit spä­ter im Rah­men von Fahn­dungs­mass­nah­men in Duis­burg gefasst. Beide Män­ner sol­len einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt werden.

Die Hin­ter­gründe der Tat sowie der genaue Tat­ab­lauf sind wei­ter­hin Gegen­stand inten­si­ver Ermitt­lun­gen von Poli­zei und Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf. Hin­weise auf wei­tere Tat­ver­däch­tige lie­gen nach der­zei­ti­gem Stand nicht vor.