Wirtschaftsdezernent Christian Zaum (vordere Reihe l.) empfängt die Delegation der Indo-German Chamber of Commerce sowie Vertretende der indischen Regierung (v.l. vordere Reihe): Ajit Gupte, indischer Botschafter in Berlin, Shuchita Kishore, indische Generalkonsulin in Frankfurt (Main),  Rinsi Sud, Vize-Präsidentin, IGCC, sowie Jan Noether, General Director, IGCC. © Stadt Düsseldorf/Claus Langer

Wirt­schafts­de­zer­nent Chris­tian Zaum (vor­dere Reihe l.) emp­fängt die Dele­ga­tion der Indo-Ger­man Cham­ber of Com­merce sowie Ver­tre­tende der indi­schen Regie­rung (v.l. vor­dere Reihe): Ajit Gupte, indi­scher Bot­schaf­ter in Ber­lin, Shu­chita Kishore, indi­sche Gene­ral­kon­su­lin in Frank­furt (Main), Rinsi Sud, Vize-Prä­si­den­tin, IGCC, sowie Jan Noe­ther, Gene­ral Direc­tor, IGCC. © Stadt Düsseldorf/Claus Langer

 

Im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­wo­che „Düs­sel­dorf meets India” hat Wirt­schafts­de­zer­nent Chris­tian Zaum am Mon­tag den Vor­stand der Deutsch-Indi­schen Han­dels­kam­mer (AHK Indien) im Düs­sel­dor­fer Rat­haus emp­fan­gen. Die Dele­ga­tion stand unter der Füh­rung von Vize-Prä­si­den­tin Rinsi Sud und Geschäfts­füh­rer Jan Noether.

Anlass des Besuchs war das tra­di­tio­nelle Jah­res­tref­fen der AHK Indien, das am Diens­tag in Düs­sel­dorf statt­fand – und in die­sem Jahr unter einem beson­de­ren Vor­zei­chen stand: Die Deutsch-Indi­sche Han­dels­kam­mer fei­ert ihr 70-jäh­ri­ges Bestehen. Zaum wür­digte das Jubi­läum und ver­wies auf die wach­sende Bedeu­tung der Stadt als Anlauf­punkt für indi­sche Unter­neh­men und Fach­kräfte. Er hob dabei aus­drück­lich her­vor, dass Düs­sel­dorf der ein­zige deut­sche Stand­ort der AHK Indien ist. Zugleich zog er eine posi­tive Zwi­schen­bi­lanz des erst vor knapp einem Jahr gegrün­de­ten Indien-Kom­pe­tenz­zen­trums Düs­sel­dorf (IKD): Der Aus­tausch zwi­schen bei­den Sei­ten sei „dyna­misch und lebendig”.

Im Anschluss an den Rat­haus­emp­fang wurde das Jubi­läum bei einem gemein­sa­men Abend­essen im Rats­kel­ler gefei­ert. Neben Ver­tre­tern aus Wirt­schaft und Poli­tik nahm auch der indi­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land, Ajit Gupte, daran teil.

Die Ver­an­stal­tungs­wo­che umfasst eine Reihe wei­te­rer Pro­gramm­punkte mit Indi­en­be­zug: einen Wel­come Day der indi­schen Com­mu­nity, eine Fach­kräf­te­ver­an­stal­tung der IHK Düs­sel­dorf, ein Netz­werktref­fen des Indo-Ger­man Round­ta­bles sowie ein Infor­ma­ti­ons­e­vent im Hindu-Tem­pel Manava Bharati.

Düs­sel­dorf hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu einem fes­ten Stand­ort für indi­sche Unter­neh­men in Deutsch­land ent­wi­ckelt. Rund 40 Fir­men sind in der Lan­des­haupt­stadt ver­tre­ten, dar­un­ter nam­hafte Tech­no­lo­gie­kon­zerne wie Info­sys, Tata Con­sul­tancy Ser­vices, Tech Mahin­dra und Wipro. Etwa 8.000 Men­schen mit indi­schen Wur­zeln leben inzwi­schen in der Stadt. Das IKD, das die Lan­des­haupt­stadt gemein­sam mit der IHK Düs­sel­dorf und der Messe Düs­sel­dorf im Juni 2025 ins Leben geru­fen hat, soll die bila­te­ra­len Wirt­schafts­be­zie­hun­gen wei­ter inten­si­vie­ren. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler reiste Anfang 2026 zu die­sem Zweck nach Delhi und Bengaluru.

 

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