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ünktlich zum kalendarischen Sommerbeginn am Sonntag, 21. Juni, klettern die Temperaturen in Düsseldorf auf über 30 Grad. Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt appelliert daher an die Bevölkerung, in den kommenden Tagen besonders auf sich und andere zu achten.
Hohe Temperaturen können das Herz-Kreislaufsystem belasten und hitzebedingte Erkrankungen wie Hitzeerschöpfung oder Hitzekrämpfe auslösen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen. Doch auch die städtische Bevölkerung insgesamt spürt die Hitze stärker als Menschen auf dem Land – denn Düsseldorf leidet in sogenannten Tropennächten, in denen es nicht unter 20 Grad abkühlt, unter einem ausgeprägten Wärmeinsel-Effekt: Die Innenstadt kann dabei bis zu acht Grad wärmer sein als das ländliche Umland.
Das Gesundheitsamt empfiehlt, regelmäßig Wasser zu trinken, ohne erst auf das Durstgefühl zu warten, und koffeinhaltige, gezuckerte sowie alkoholische Getränke zu meiden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden; wer kann, hält sich lieber in kühlen Innenräumen auf. Körperliche Aktivitäten legt das Amt in die frühen Morgenstunden. Wichtig ist außerdem: Keine Menschen oder Tiere im abgestellten Fahrzeug zurücklassen – auch im Schatten heizt sich der Innenraum innerhalb kürzester Zeit auf lebensbedrohliche Temperaturen auf. Leichte, lockere Kleidung, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung runden die Empfehlungen ab.
Weitere Informationen sowie die „Karte der kühlen Orte” und eine Übersicht der Düsseldorfer Trinkbrunnen sind auf dem Düsseldorfer Hitzeportal zu finden.


