Archivbild Tuningkontrolle auf dem Corneliusplatz © Lokalbüro

Archiv­bild Tuning­kon­trolle auf dem Cor­ne­li­us­platz © Lokalbüro

 

Die Poli­zei Düs­sel­dorf hat am Sonn­tag­abend ein groß­an­ge­leg­tes Tuning­tref­fen ins Visier genom­men, das zuvor in sozia­len Medien ange­kün­digt wor­den war. Der Ver­kehrs­dienst rich­tete sei­nen Kon­troll­schwer­punkt auf das Gelände am Bau­haus in Düs­sel­dorf-Ger­res­heim, wo ab etwa 20:30 Uhr die ers­ten Teil­neh­mer ein­tra­fen. Der Ein­satz dau­erte von 18:00 Uhr bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den des Mon­tags um 00:30 Uhr.

Im Mit­tel­punkt der Kon­trol­len stan­den tech­nisch ver­än­derte Fahr­zeuge sowie die Fahr­tüch­tig­keit der Fah­re­rin­nen und Fah­rer. Die ein­ge­setz­ten Beam­ten über­prüf­ten ins­ge­samt 44 Fahr­zeuge. Dabei erga­ben sich in drei Fäl­len Hin­weise auf den Ver­dacht des Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis. Die Poli­zei fer­tigte zudem 16 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen und erhob acht Ver­warn­gel­der. In einem Fall bestand der Ver­dacht, dass ein Fahr­zeug­füh­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand – hier ord­ne­ten die Beam­ten eine Blut­probe an.

Bei meh­re­ren der kon­trol­lier­ten Fahr­zeuge stell­ten die Ein­satz­kräfte zudem tech­ni­sche Ver­än­de­run­gen und Män­gel fest. Dazu zähl­ten unzu­läs­sige Fahr­werks­ver­än­de­run­gen, Ver­än­de­run­gen an der Berei­fung sowie nicht geneh­migte Beleuchtungseinrichtungen.

Die Poli­zei Düs­sel­dorf kün­digte an, auch künf­tig ent­spre­chende Kon­trol­len durch­zu­füh­ren, um die Ver­kehrs­si­cher­heit im Stadt­ge­biet zu gewährleisten.