Viele kühle Plätze für heiße Tage zeigt die "Karte der kühlen Orte"(Ausschnitt aus Düsseldorfs „Karte der kühlen Orte“) © 
    Geoportal der Landeshauptstadt Düsseldorf

Viele kühle Plätze für heiße Tage zeigt die “Karte der küh­len Orte”(Ausschnitt aus Düs­sel­dorfs „Karte der küh­len Orte“) © Geo­por­tal der Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

 

Seit 2023 bie­tet die Lan­des­haupt­stadt unter www.duesseldorf.de/kuehle-orte eine digi­tale Karte an, die Düs­sel­dor­fern an hei­ßen Tagen den Weg zu Schat­ten, Abküh­lung und kos­ten­lo­sem Trink­was­ser weist. Ver­zeich­net sind rund 250 Ange­bote: Museen, Biblio­the­ken und Kir­chen ebenso wie Schwimm­bä­der, Was­ser- und Wald­spiel­plätze sowie schat­tige Grün­an­la­gen und Wald­ge­biete – ins­ge­samt 36 Qua­drat­ki­lo­me­ter kühle Grün­flä­chen im gesam­ten Stadt­ge­biet. Hinzu kom­men 30 Trink­brun­nen und rund 60 Refill-Sta­tio­nen, an denen sich Was­ser­fla­schen kos­ten­los auf­fül­len lassen.

Umwelt­de­zer­nent Jochen Kral hebt den prak­ti­schen Alltags­nutzen her­vor: Gerade für hit­zesen­si­ble Men­schen ermög­li­che die Karte, Rou­ten an war­men Tagen im Vor­aus zu pla­nen und spon­tan kühle oder kli­ma­ti­sierte Orte in der Nähe zu fin­den. „Dar­über hin­aus lädt sie dazu ein, den einen oder ande­ren küh­len Ort in Düs­sel­dorf neu zu ent­de­cken”, so Kral.

Das Vor­bild für das Pro­jekt ist die fran­zö­si­sche Stadt Tou­louse – Düs­sel­dorfs soge­nann­ter Kli­ma­zwil­ling. Wis­sen­schaft­li­che Pro­gno­sen gehen davon aus, dass sich die Tem­pe­ra­tu­ren in der Rhein­me­tro­pole bis zum Ende des Jahr­hun­derts den heu­ti­gen Ver­hält­nis­sen in Tou­louse annä­hern könn­ten. Die Karte soll Bür­ger daher nicht nur im All­tag unter­stüt­zen, son­dern auch für ein ver­än­der­tes Ver­hal­ten bei Hitze und für Eigen­vor­sorge sen­si­bi­li­sie­ren. Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen und Tipps bie­tet das städ­ti­sche Hit­ze­por­tal unter www.duesseldorf.de/hitzeportal.

 

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