Sym­bol­bild Hoch­zeit Foto: LOKALBÜRO

 

Die war­men Monate sind ange­bro­chen – und damit auch die arbeits­reichste Zeit für das Stan­des­amt Düs­sel­dorf. Wer in die­sem Som­mer hei­ra­ten möchte, hat sei­nen Ter­min meist schon vor einem hal­ben Jahr reser­viert: Sechs Monate im Vor­aus öff­net der digi­tale Trau­ka­len­der seine Slots, und begehrte Zeit­fens­ter sind schnell ver­grif­fen. „Der Som­mer ist für viele Paare die Wunsch­zeit zum Hei­ra­ten und für uns als Stan­des­amt heißt das: Hoch­sai­son”, sagt Annika Wie­zo­rek, Lei­te­rin des Stan­des­am­tes. Wer noch fle­xi­bel ist: Für August und Sep­tem­ber gibt es laut Stan­des­amt noch ein­zelne freie Termine.

Die Zah­len spre­chen für sich. Zwi­schen Mai und Sep­tem­ber fin­den in Düs­sel­dorf durch­schnitt­lich bis zu 80 Trau­un­gen pro Woche statt. Den Spit­zen­wert hält der August mit rund 380 Ehe­schlie­ßun­gen – mehr als dop­pelt so viele wie in den schwächs­ten Win­ter­mo­na­ten, in denen die Zahl auf 120 bis 190 sinkt. Beson­ders gefragt sind Frei­tage und Sams­tage sowie Nach­mit­tags­ter­mine und Tage unmit­tel­bar vor Feiertagen.

Wer einen ganz bestimm­ten Tag im Sinn hat, sollte laut Wie­zo­rek prä­zise vor­ge­hen: „Schauen Sie genau sechs Monate vor­her ab 9 Uhr in unse­ren digi­ta­len Trau­ka­len­der.” Der 2022 ein­ge­führte Online-Dienst wird mitt­ler­weile von nahezu 100 Pro­zent aller Paare genutzt. Wer dage­gen zeit­lich beweg­lich ist, fin­det unter der Woche oder zu weni­ger nach­ge­frag­ten Uhr­zei­ten deut­lich ent­spann­tere Möglichkeiten.

Neben dem Datum spielt auch der Ort eine wich­tige Rolle. Das Schloss Ben­rath führt die Beliebt­heits­skala der Trau­stät­ten an, gefolgt von Schloss Eller und dem Rat­haus Eller. Das Stan­des­amt hält dane­ben unter­schied­li­che For­mate bereit – von der gro­ßen Feier im Fami­li­en­kreis bis zur bewusst schlich­ten Zere­mo­nie. Letz­tere kön­nen Paare seit Ende 2024 im For­mat „Ja in Kürze” buchen, das jeden Diens­tag eine kurze, redu­zierte Trau­ung ermöglicht.

Neu ist außer­dem die voll­stän­dig digi­tale Ehe­an­mel­dung, die seit einem Jahr ver­füg­bar ist. Sämt­li­che Unter­la­gen las­sen sich von zu Hause hoch­la­den, die Gebüh­ren online bezah­len – zur Iden­ti­fi­ka­tion ist die BundID bei­der Part­ner erfor­der­lich. „Unser Ziel ist es, den Ser­vice für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wei­ter zu ver­bes­sern sowie Pro­zesse zu ver­ein­fa­chen”, betont Olaf Wag­ner, Bei­geord­ne­ter für den Bür­ger­ser­vice. Alle Infor­ma­tio­nen sowie der direkte Zugang zum Trau­ka­len­der und zur digi­ta­len Anmel­dung fin­den sich unter traukalender.duesseldorf.de.

 

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