Jochen Büchsenschütz © Lokalbüro

Jochen Büch­sen­schütz © Lokalbüro

 

Mit lang anhal­ten­dem Applaus haben die Düs­sel­dor­fer Jon­ges ihren Geschäfts­füh­rer Jochen Büch­sen­schütz in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Beim Hei­mat­abend im Hen­kel-Saal wurde deut­lich: Hier ver­lässt nicht ein­fach ein Mit­ar­bei­ter den Ver­ein, son­dern ein Mensch, der über viele Jahre das Gesicht und die ver­läss­li­che Kon­stante der Geschäfts­stelle war.

Mehr als neun Jahre lang hielt Büch­sen­schütz im Hin­ter­grund die Fäden zusam­men. Mit gro­ßem Enga­ge­ment, orga­ni­sa­to­ri­schem Geschick und einer bemer­kens­wer­ten Gelas­sen­heit sorgte er dafür, dass der Hei­mat­ver­ein auch in tur­bu­len­ten Zei­ten hand­lungs­fä­hig blieb. Ob wäh­rend der Corona-Pan­de­mie oder als nach der Insol­venz des Betrei­bers des Hen­kel-Saals kurz­fris­tig neue Lösun­gen für die Hei­mat­abende gefun­den wer­den muss­ten – auf Jochen Büch­sen­schütz war stets Ver­lass. Viele Her­aus­for­de­run­gen meis­terte er gemein­sam mit Vor­stand und Geschäfts­stelle, ohne dabei jemals die Inter­es­sen des Ver­eins aus den Augen zu verlieren.

Wer mit ihm zusam­men­ar­bei­tete, schätzte nicht nur seine Pro­fes­sio­na­li­tät, son­dern vor allem seine ruhige, beson­nene und mensch­li­che Art. Er war Ansprech­part­ner, Orga­ni­sa­tor, Pro­blem­lö­ser und oft auch Ver­mitt­ler – stets mit dem Ziel, das Beste für die Düs­sel­dor­fer Jon­ges zu errei­chen. Vie­les, was für Mit­glie­der selbst­ver­ständ­lich erschien, war das Ergeb­nis sei­ner sorg­fäl­ti­gen Arbeit hin­ter den Kulissen.

Als sicht­ba­res Zei­chen der Wert­schät­zung erhielt Büch­sen­schütz die Stadt­pla­kette der Düs­sel­dor­fer Jon­ges. Dar­über hin­aus über­reich­ten ihm Weg­ge­fähr­ten ein Erin­ne­rungs­buch mit per­sön­li­chen Bei­trä­gen, Anek­do­ten und Dan­kes­wor­ten – ein Geschenk, das die große Ver­bun­den­heit inner­halb des Ver­eins wider­spie­gelt. Die Ehrung machte deut­lich, wel­chen Stel­len­wert er sich in all den Jah­ren erar­bei­tet hat.

Ganz ver­ab­schie­den wird sich Jochen Büch­sen­schütz aller­dings nicht. Als Mit­glied sei­ner Tisch­ge­mein­schaft „Medde d’rzwesche“ bleibt er den Düs­sel­dor­fer Jon­ges erhal­ten und wird auch künf­tig regel­mä­ßig am Ver­eins­le­ben teil­neh­men. Seine lang­jäh­rige Erfah­rung wird dem Vor­stand wei­ter­hin als wert­vol­ler Rat zur Ver­fü­gung stehen.

Zum 1. Juli hat Klaus Mel­cher die Lei­tung der Geschäfts­stelle über­nom­men. Der erfah­rene Kauf­mann wurde von sei­nem Vor­gän­ger inten­siv auf seine neue Auf­gabe vor­be­rei­tet und über­nimmt ein gut bestell­tes Haus. Die sym­bo­li­sche Staf­fel­stabüber­gabe beim Hei­mat­abend unter­strich den gelun­ge­nen Generationswechsel.

Für viele Mit­glie­der wird Jochen Büch­sen­schütz den­noch untrenn­bar mit einem wich­ti­gen Kapi­tel der Ver­eins­ge­schichte ver­bun­den blei­ben. Sein Wir­ken hat die Düs­sel­dor­fer Jon­ges nach­hal­tig geprägt – mit Zuver­läs­sig­keit, Weit­blick und einer gro­ßen Por­tion Herz­blut für den Hei­mat­ver­ein. Dafür gebührt ihm Dank und Aner­ken­nung weit über den Tag sei­nes Abschieds hinaus.