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Verkehrs- und Anwohnerschutzkonzept soll Wohngebiete rund um die Merkur Spiel-Arena entlasten
Auf dem Gelände des Messeparkplatzes P1 in unmittelbarer Nähe der Merkur Spiel-Arena entsteht mit dem Open Air Park Düsseldorf eine neue Veranstaltungsfläche für Großkonzerte in der Landeshauptstadt. Den Auftakt macht am Freitag, 10. Juli 2026, die US-amerikanische Metal-Band System of a Down – vor rund 80.000 Besuchern. Damit die An- und Abreise möglichst reibungslos verläuft und die angrenzenden Wohngebiete so wenig wie möglich belastet werden, haben die Veranstalter ein umfangreiches Verkehrs- und Anwohnerschutzkonzept erarbeitet.
Wer zum Konzert anreisen möchte, kann sich schon im Vorfeld über die Plattform www.event-mobility.de/de/welcome individuell informieren. Dort werden die passenden Anfahrtsmöglichkeiten angezeigt – von öffentlichen Verkehrsmitteln über Shuttleangebote bis hin zu Parkflächen und empfohlenen Anfahrtsrouten. Wichtig für Autofahrer: Ein Parkticket muss vorab gebucht werden, spontanes Parken auf den Veranstaltungsflächen ist nicht möglich. Die frühzeitige Planung soll helfen, den Verkehr zu lenken und die Wohngebiete vor zusätzlichem Parksuchverkehr zu schützen.
Anwohner sollen möglichst wenig belastet werden
Ende Mai wurden bereits Informationsschreiben an betroffene Haushalte verschickt. Besonders im Blick sind die Stadtteile Stockum und Lohausen. Um Lärmbelastungen zu reduzieren, wurde die Hauptbühne bewusst nicht in Richtung der Wohngebiete, sondern zum Rhein hin ausgerichtet. Zusätzlich kommen moderne Beschallungssysteme mit präzise ausgerichteten Lautsprechern zum Einsatz, begleitet von fortlaufenden Schallprognosen. Bis 23 Uhr ist mit veranstaltungsbedingtem Lärm in Stockum, Lohausen sowie Teilen Meerbuschs zu rechnen, der mit Beginn der Abreisephase kontinuierlich abnimmt. Ein erweitertes Abfallmanagement entlang der An- und Abreisewege sorgt zudem für Sauberkeit; die Reinigung des Geländes und der umliegenden Bereiche beginnt direkt nach Veranstaltungsende.
Zufahrtskontrollen für Anwohner geregelt
Um Parksuchverkehr in den angrenzenden Wohngebieten zu vermeiden, werden an den Konzerttagen Zufahrtskontrollen eingerichtet. In die betroffenen Gebiete dürfen dann nur Anwohner mit gültiger Durchfahrtsberechtigung einfahren. Die Kontrollstellen sind mit Ordnungsdienstpersonal besetzt. Die Regelungen gelten:
- Freitag, 10. Juli, ab 11 Uhr (Stufe 2)
- Samstag, 18. Juli, ab 12 Uhr (Stufe 1)
- Sonntag, 19. Juli, ab 12.30 Uhr (Stufe 1)
Wer innerhalb der Sperrgebiete wohnt und dessen Fahrzeug auf diese Anschrift zugelassen ist, erhält automatisch eine Durchfahrtsberechtigung. Diese muss bei Kontrollen vorgezeigt oder gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe ausgelegt werden. Auch bestehende Bewohnerparkausweise gelten als Durchfahrtsberechtigung – sie berechtigen allerdings nur zum Passieren der Sperrstellen und ersetzen keinen Parkausweis. Auch für Angehörige, Gäste und Pflegedienste bleibt die Zufahrt gewährleistet.
Die Zufahrt zur Stufe 1 ist möglich über:
- Beckbuschstraße (Nord)
- Beckbuschstraße (Süd), Amsterdamer Straße
- Ganghoferstraße (Nord und Süd), Gerstäckerstraße, Gottfried-Keller-Straße (Süd), Schüßlerstraße
- Weidenweg, Nordparksiedlung
- Karl-Kleppe-Straße, Hermann-Weil-Straße, Grünewaldstraße
Für die Stufe 2 kommen folgende Zufahrten hinzu:
- Leuchtenberger Kirchweg, Im Grund/Niederrheinstraße, Lantzallee, Lohauser Dorfstraße
- Alte Flughafenstraße
- Am Vogelsang
Anreise mit Bahn und Rad
Wer mit Bus und Bahn anreist, ist im Bereich des VRR bereits über das Konzertticket abgesichert. Die Haltestelle Merkur Spiel-Arena/Messe Nord wird mit der U‑Bahnlinie U78 angefahren, von dort ist das Gelände ausgeschildert und fußläufig zu erreichen. Radfahrer und Nutzer von E‑Scootern finden Abstellplätze am Lohauser Deich sowie am Rheinbad – von beiden Standorten aus ist der Open Air Park in rund zehn Minuten zu Fuß erreichbar.
Für Fragen und Hinweise steht Anwohnern ab 14 Tagen vor der jeweiligen Veranstaltung eine Hotline unter 0211–159812 zur Verfügung, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Am Veranstaltungstag selbst ist die Nummer auch außerhalb dieser Zeiten erreichbar. Alternativ können Fragen per E‑Mail an info@openairpark.de gerichtet werden.