Saymbolbild Bundespolizei im Hauptbahnhof © Lokalbüro

Saym­bol­bild Bun­des­po­li­zei im Haupt­bahn­hof © Lokalbüro

 

Ein Rou­ti­ne­kon­trolle am Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof hat am Sonn­tag­mit­tag einen deut­lich grö­ße­ren Fund nach sich gezo­gen, als zunächst abseh­bar war. Beamte des Ein­satz­trupps PRIOS wur­den gegen 13:10 Uhr im Bereich der Karl­straße auf einen Mann auf­merk­sam und ent­schlos­sen sich zu einer Kon­trolle. Bei der anschlie­ßen­den Durch­su­chung stie­ßen die Poli­zis­ten in den Hosen­ta­schen des 59-jäh­ri­gen Ira­ners auf Heroin, Crack sowie meh­rere Messer.

Auf­grund die­ses Fun­des bean­trag­ten die Beam­ten bei der Staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf einen Durch­su­chungs­be­schluss für die Woh­nung des Tat­ver­däch­ti­gen. Die anschlie­ßende Durch­su­chung in Düs­sel­dorf-Unter­bilk för­derte wei­te­res Belas­tungs­ma­te­rial zutage: Neben zusätz­li­chem Heroin und Crack fan­den die Ein­satz­kräfte meh­rere gestoh­lene Fahr­rä­der, einen Elek­tro­scho­cker sowie eine nicht zuge­las­sene Druckluftwaffe.

Sämt­li­che auf­ge­fun­de­nen Gegen­stände wur­den beschlag­nahmt. Gegen den Mann wur­den ent­spre­chende Straf­ver­fah­ren eingeleitet.