© 2026 Lokalbüro / KI-generiertes Bild mit ChatGPT

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Wer zu Hause ein schwer kran­kes Geschwis­ter­kind hat, tritt im Fami­li­en­all­tag oft in den Hin­ter­grund. Genau die­sen Jugend­li­chen wid­met die AOK Rheinland/Hamburg in den Herbst­fe­rien wie­der eine beson­dere Aus­zeit: Vom 18. bis 23. Okto­ber lädt die Kran­ken­kasse Mäd­chen und Jun­gen zwi­schen 14 und 17 Jah­ren zur Licht­blick-Feri­en­frei­zeit „Natur­Ver­trauen” ins Peg­nitz­tal in der Frän­ki­schen Schweiz ein.

Sechs Tage lang steht dort nicht der Kli­nik­all­tag, son­dern das eigene Erle­ben im Mit­tel­punkt. Auf dem Pro­gramm ste­hen Kajak­fah­ren, Klet­tern und Höh­len­ex­pe­di­tio­nen – Akti­vi­tä­ten, bei denen die Teil­neh­mer an ihre Gren­zen gehen, sich selbst neu ent­de­cken und vor allem: ein­fach Kind oder Jugend­li­cher sein dür­fen, ohne Rück­sicht auf die Erkran­kung des Bru­ders oder der Schwes­ter neh­men zu müssen.

Denn Fami­lien, in denen ein Kind chro­nisch oder schwer krank ist, gera­ten schnell in eine Schief­lage. Die gesun­den Geschwis­ter stel­len ihre eige­nen Bedürf­nisse häu­fig zurück, küm­mern sich mit, über­neh­men Ver­ant­wor­tung – und kom­men dabei selbst oft zu kurz. Die Feri­en­frei­zeit soll genau hier anset­zen: Sie schafft einen geschütz­ten Rah­men, in dem sich die Jugend­li­chen fernab des All­tags ent­span­nen, aus­pro­bie­ren und ent­fal­ten kön­nen. Ebenso wich­tig ist der Aus­tausch mit Gleich­alt­ri­gen, die eine ähn­li­che Situa­tion ken­nen und genau des­halb ohne viele Worte ver­ste­hen, worum es geht.

Mög­lich wird das Ange­bot durch die Spen­den­ak­tion „Cents für kranke Pänz”, bei der Mit­ar­bei­tende der AOK Rheinland/Hamburg einen Teil ihres Gehalts spen­den, ergänzt durch Ein­zel­spen­den. Dadurch kön­nen auch Jugend­li­che mit­fah­ren, deren Fami­lien nicht bei der AOK Rheinland/Hamburg ver­si­chert sind. Der Eigen­an­teil liegt bei 50 Euro pro Teilnehmer.

Anmel­de­schluss für die Feri­en­frei­zeit ist Diens­tag, der 15. Sep­tem­ber. Inter­es­sierte kön­nen sich bei Mat­thias Vogt, dem Lei­ter der Frei­zeit, unter der Tele­fon­num­mer 0211/8791–28276 melden.