Gehwege auf der Königsallee Westseite © Lokalbüro

Geh­wege auf der Königs­al­lee West­seite © Lokalbüro

 

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf beginnt heute, am Mon­tag, den 13. Juli, mit der Moder­ni­sie­rung der Geh­wege auf der West­seite der Königs­al­lee. Gemein­sam mit den Bau­her­ren der Pro­jekte “Le Coeur” und Trin­kaus Kar­ree wird der Abschnitt zwi­schen der Königs­al­lee 33 und der Ben­ra­ther Straße neu gestal­tet. Im Anschluss folgt der nörd­li­che Geh­weg der Ben­ra­ther Straße zwi­schen Kö und Breite Straße.

Mit den Arbei­ten soll die ehe­ma­lige Ban­ken­seite gestal­te­risch an den Kö-Bogen und den Cor­ne­li­us­platz ange­bun­den wer­den. Der Rat der Stadt hatte das ent­spre­chende Gestal­tungs­kon­zept bereits im März beschlos­sen. Ziel ist es, die Geh­wege im Umfeld der bei­den Neu­bau­pro­jekte wie­der­her­zu­stel­len und die Ost- und West­seite der Königs­al­lee stär­ker mit dem Kö-Bogen zu ver­knüp­fen. Die im soge­nann­ten Kö-Dia­log erar­bei­te­ten Leit­li­nien flie­ßen dabei wei­ter in die Pla­nung ein. Die Gra­ben­seite der Kö bleibt von den Maß­nah­men unberührt.

Künf­tig sol­len die Geh­wege auf der West­seite kla­rer auf­ge­teilt sein: Ein tak­ti­ler Leit­strei­fen ent­lang der Fas­sa­den soll blin­den und seh­be­hin­der­ten Men­schen die Ori­en­tie­rung erleich­tern. Dahin­ter ent­steht ein groß­zü­gi­ger Bereich für Fuß­gän­ger mit aus­rei­chend Platz zum Gehen und Verweilen.

Zwi­schen den bestehen­den Bäu­men ist Raum für neue Sitz­bänke, Pflanz­kü­bel und Fahr­rad­bü­gel aus Flach­stahl vor­ge­se­hen. Die Bänke mit Holz­auf­la­gen ori­en­tie­ren sich im Design an den bereits am Kö-Bogen ver­wen­de­ten Model­len, ebenso die Pflanz­kü­bel. Die his­to­ri­schen Alt-Kan­de­la­ber wer­den zunächst wie­der­her­ge­stellt. Par­al­lel dazu ver­legt die Stadt Leer­rohre, damit die Beleuch­tung spä­ter ohne grö­ßere Bau­ar­bei­ten erneu­ert wer­den kann. Als Pflas­ter kommt der bereits am Kö-Bogen genutzte Belag zum Ein­satz, im Ober- und Möblie­rungs­strei­fen kom­bi­niert mit Her­schen­ber­ger Gra­nit im Kleinsteinformat.

Auch der Stra­ßen­raum selbst wird ange­passt: Zwi­schen Theo­dor-Kör­ner-Straße und Trink­aus­straße ent­ste­hen brei­tere Geh­wege. Dafür ver­legt die Stadt vier E‑Lade-Park­plätze sowie einen Behin­der­ten­stell­platz auf die gegen­über­lie­gende Gra­ben­seite zu den dor­ti­gen Schräg­park­stän­den. Auf der Trink­aus­straße und der Ben­ra­ther Straße wer­den jeweils zwei Behin­der­ten­stell­plätze eben­falls an den Kö-Gra­ben ver­la­gert. Am neuen Trin­kaus Kar­ree ent­steht zudem ein neuer Taxi­stand, vor dem “Le Coeur” eine Lieferzone.

Der Geh­weg der Ben­ra­ther Straße wird auf rund fünf Meter ver­brei­tert und bie­tet damit eben­falls Platz für zusätz­li­ches Stadt­mo­bi­liar wie Sitz­bänke und Fahr­rad­bü­gel. Die Fahr­bahn der Königs­al­lee sowie die Park­stände auf der Gra­ben­seite blei­ben unan­ge­tas­tet. Die Breite Straße selbst ist nicht Teil des aktu­el­len Kon­zepts, sie soll im Rah­men des Pro­jekts Mitte Süd moder­ni­siert werden.

Da die Umbau­ar­bei­ten inner­halb der bereits bestehen­den Bau­stel­len­ab­si­che­rung statt­fin­den, rech­net die Stadt nicht mit zusätz­li­chen Ein­schrän­kun­gen für den Verkehr.

Die Gesamt­kos­ten der Maß­nahme lie­gen bei rund 1,3 Mil­lio­nen Euro. Finan­ziert wird das Pro­jekt gemein­sam von der Lan­des­haupt­stadt und den betei­lig­ten Inves­to­ren Hines und Momeni, wobei die Stadt pau­schal die Hälfte der Kos­ten trägt – aus dem Bud­get des Amtes für Ver­kehrs­ma­nage­ment. Der erste Bau­ab­schnitt soll im Herbst fer­tig­ge­stellt sein, die bei­den wei­te­ren Abschnitte fol­gen abhän­gig vom Fort­schritt der Hoch­bau­ar­bei­ten an den Neubauprojekten.