Unterstützung Feuerwehr Düsseldorf in Spanien © Feuerwehr Düsseldorf

Unter­stüt­zung Feu­er­wehr Düs­sel­dorf in Spa­nien © Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Nach rund einer Woche im Aus­lands­ein­satz sind die ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf am Mitt­woch­abend gegen 20 Uhr wie­der in ihrer Hei­mat­stadt ein­ge­trof­fen. Sie waren Teil eines deut­schen Wald­brand­mo­duls aus Nord­rhein-West­fa­len, das in der ver­gan­ge­nen Woche in der nord­west­spa­ni­schen Pro­vinz Kas­ti­lien und León bei der Bekämp­fung schwe­rer Wald­brände unter­stützt hatte.

Los ging es für die fünf Düs­sel­dor­fer Kräfte bereits am Don­ners­tag, 30. Juli. Gemein­sam mit 51 wei­te­ren Ein­satz­kräf­ten der Feu­er­weh­ren aus Bonn, Lever­ku­sen, Ratin­gen und Königs­win­ter machte sich die Truppe auf den lan­gen Weg nach Spa­nien. Nach rund 55 Stun­den Fahrt erreichte die ins­ge­samt 56 Mann starke Ein­heit ihr Ziel­ge­biet und begann umge­hend mit dem Auf­bau der eige­nen Unter­kunft, der soge­nann­ten Base of Ope­ra­ti­ons. Noch wäh­rend der Auf­bau­ar­bei­ten muss­ten die ers­ten Kräfte bereits zu einem Ein­satz ausrücken.

Beson­ders gefor­dert waren die Hel­fer am Sonn­tag in der Nähe des Dor­fes San Mar­tin de Moreda. Dort hatte sich ein Brand­herd aus west­li­cher Rich­tung bedroh­lich dem Ort genä­hert. Um ein erneu­tes Auf­flam­men der Flam­men zu ver­hin­dern, arbei­tete das deut­sche Team im Zwei-Schicht-Betrieb an umfang­rei­chen Nach­lösch- und Kon­troll­maß­nah­men. Zeit­gleich half ein gelän­de­gän­gi­ges Lösch­fahr­zeug der Düs­sel­dor­fer und ihrer Kol­le­gen einem ser­bi­schen Feu­er­wehr­team, das in schwer zugäng­li­chem Gelände auf die Bereit­stel­lung von Lösch­was­ser ange­wie­sen war.

Über das Wochen­ende ent­spannte sich die Lage in der Region zuneh­mend. Die größ­ten Feuer konn­ten unter Kon­trolle gebracht wer­den, sodass die Unter­stüt­zung aus Nord­rhein-West­fa­len nicht län­ger not­wen­dig war. Wäh­rend die letz­ten Nach­lösch­ar­bei­ten noch andau­er­ten, begann die Ein­heit bereits mit dem Abbau ihrer Infra­struk­tur vor Ort, um am fol­gen­den Mor­gen pünkt­lich die Heim­reise antre­ten zu können.

Am Mon­tag um 8 Uhr setzte sich die Kolonne aus 21 Fahr­zeu­gen und 56 Ein­satz­kräf­ten in Rich­tung Deutsch­land in Bewe­gung. Nach zwei gemein­sam zurück­ge­leg­ten Etap­pen trenn­ten sich die Wege der betei­lig­ten Feu­er­weh­ren am drit­ten Rei­se­tag im Raum Aachen. Die Düs­sel­dor­fer Ein­satz­kräfte fuh­ren von dort direkt wei­ter in ihre Hei­mat­stadt, wo sie am Mitt­woch­abend gegen 20 Uhr sicher ankamen.

Der Ein­satz unter­streicht ein­mal mehr, wie wich­tig die län­der­über­grei­fende Zusam­men­ar­beit im euro­päi­schen Kata­stro­phen­schutz ist. Zwi­schen den betei­lig­ten Ein­hei­ten aus Spa­nien, Deutsch­land, Ser­bien und wei­te­ren Part­ner­län­dern funk­tio­nierte die Koope­ra­tion nach gemein­sa­men Ein­satz­stan­dards reibungslos.