Polizei

Sym­bol­bild Bun­des­po­li­zei HBF Düs­sel­dorf © LOKALBÜRO

 

Am Sams­tag­mor­gen ist es Zivil­fahn­dern der Bun­des­po­li­zei gelun­gen, einen mut­maß­li­chen Kof­fer­dieb im Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof zu fas­sen. Ein 75 Jahre alter Rei­sen­der erstat­tete gegen 9 Uhr Anzeige auf dem Bun­des­po­li­zei­re­vier, nach­dem ihm sein Kof­fer ent­wen­det wor­den war. Er hatte das Gepäck­stück offen­bar aus Ver­se­hen auf der Roll­treppe zu Gleis 17 ste­hen lassen.

Die Beam­ten wer­te­ten umge­hend Video­auf­nah­men aus und konn­ten so sowohl den Dieb­stahl selbst als auch die Flucht­rich­tung des Täters nach­voll­zie­hen. Dem­nach schnappte sich ein 39-jäh­ri­ger Mann den zurück­ge­las­se­nen Kof­fer und machte sich damit aus dem Staub. Mit den gewon­ne­nen Erkennt­nis­sen lei­te­ten die Fahn­der eine Nah­be­reichs­fahn­dung ein und konn­ten den Tat­ver­däch­ti­gen kurz dar­auf in der Nähe des Bahn­hofs aufgreifen.

Der gestoh­lene Kof­fer wurde sicher­ge­stellt und dem Geschä­dig­ten mit­samt Inhalt voll­stän­dig zurück­ge­ge­ben. Bei dem Fest­ge­nom­me­nen han­delt es sich um einen poli­zei­be­kann­ten litaui­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen. Die Staats­an­walt­schaft stimmte einem beschleu­nig­ten Ver­fah­ren zu, sodass der Mann noch am sel­ben Tag einem Rich­ter vor­ge­führt wurde. Anschlie­ßend brachte man ihn in die Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Düsseldorf.

Die Bun­des­po­li­zei hat ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Dieb­stahls eingeleitet.