Flughafen Düsseldorf © Lokalbüro

Flug­ha­fen Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf steht vor einem wei­te­ren wich­ti­gen Ver­fah­rens­schritt auf dem Weg zu mehr Kapa­zi­tät: Die Flug­ha­fen Düs­sel­dorf GmbH hat ihren Antrag auf Erwei­te­rung über­ar­bei­tet und die neuen Unter­la­gen beim NRW-Ver­kehrs­mi­nis­te­rium ein­ge­reicht. Ab dem 2. Sep­tem­ber lie­gen die geän­der­ten Antrags­un­ter­la­gen bis ein­schließ­lich 1. Okto­ber öffent­lich aus. Zustän­dig für die Anhö­rung ist die Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf, die in die­ser Zeit die Betei­li­gung der Öffent­lich­keit organisiert.

Im Kern geht es wei­ter­hin um acht zusätz­li­che Abstell­po­si­tio­nen für Flug­zeuge, um erwei­terte Flug­be­triebs­flä­chen sowie um Anpas­sun­gen beim Flug­be­trieb selbst. Beson­ders im Fokus steht dabei die Frage der stünd­li­chen Kapa­zi­tät: Künf­tig sol­len in den Stun­den, in denen beide Start- und Lan­de­bah­nen genutzt wer­den dür­fen, bis zu 60 Flug­be­we­gun­gen mög­lich sein. Steht nur die süd­li­che Bahn zur Ver­fü­gung, sind es maxi­mal 45 Bewe­gun­gen pro Stunde. An der grund­sätz­li­chen Ober­grenze von 131.000 Flug­be­we­gun­gen in den sechs ver­kehrs­reichs­ten Mona­ten des Jah­res – wie schon im ursprüng­li­chen Antrag aus dem Jahr 2015 fest­ge­legt – ändert sich nichts. Inner­halb die­ses Rah­mens sol­len künf­tig bis zu 128.000 Bewe­gun­gen auf den Linien- und Char­ter­ver­kehr ent­fal­len, min­des­tens 3.000 wei­tere auf sons­tige Flüge.

Wer sich über die Details infor­mie­ren möchte, kann die Antrags­un­ter­la­gen wäh­rend der Offen­lage in meh­re­ren Städ­ten und Gemein­den der Region ein­se­hen, dar­un­ter Düs­sel­dorf, Duis­burg, Essen, Hei­li­gen­haus, Kaarst, Kor­schen­broich, Kre­feld, Meer­busch, Moers, Mül­heim an der Ruhr, Neuss, Ratin­gen, Tönis­vorst und Wil­lich. Die jewei­li­gen Stadt- und Gemein­de­ver­wal­tun­gen stel­len die Unter­la­gen zu ihren Dienst­stun­den bereit und ver­öf­fent­li­chen die genauen Aus­le­gungs­orte, Öff­nungs­zei­ten sowie even­tu­ell not­wen­dige Anmel­dun­gen in eige­nen Bekannt­ma­chun­gen. Zusätz­lich sind die Doku­mente digi­tal über das Lan­des­por­tal Beteiligung.NRW abruf­bar: https://beteiligung.nrw.de/portal/brd/startseite

Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die Ein­wen­dun­gen gegen das Vor­ha­ben erhe­ben möch­ten, haben dafür vom 2. Sep­tem­ber bis ein­schließ­lich 15. Okto­ber Zeit. Der Post­ein­gang bei der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf, Post­fach 300865, 40408 Düs­sel­dorf, oder bei den betei­lig­ten Kom­mu­nen ist maß­geb­lich. Ein­wen­dun­gen kön­nen schrift­lich oder zur Nie­der­schrift ein­ge­reicht wer­den. Alle Ein­zel­hei­ten dazu fin­den sich in der Bekannt­ma­chung der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf: https://www.brd.nrw.de/system/files/media/document/2026–07/20260717_2_26_beka_luftvg_airport-dus.pdf sowie in den ört­li­chen Bekannt­ma­chun­gen der jewei­li­gen Kom­mune. Alter­na­tiv steht auch hier­für das Por­tal Beteiligung.NRW zur Ver­fü­gung: https://beteiligung.nrw.de/portal/brd/startseite. Eine ein­fa­che E‑Mail reicht für eine gül­tige Ein­wen­dung aus­drück­lich nicht aus.

Wich­tig für alle, die sich bereits in den Ver­fah­ren der Jahre 2016 und 2020 mit Ein­wen­dun­gen oder Stel­lung­nah­men betei­ligt haben: Diese blei­ben wei­ter­hin gül­tig und müs­sen nicht erneut ein­ge­reicht werden.