Organisatoren, Rettungskräfte und Akteure des Gesundheitstags 2026 versammelten sich zum Abschluss auf der Bühne am Schadowplatz.

Orga­ni­sa­to­ren, Ret­tungs­kräfte und Akteure des Gesund­heits­tags 2026 ver­sam­mel­ten sich zum Abschluss auf der Bühne am Schadowplatz.

 

Der Düs­sel­dor­fer Gesund­heits­tag hat am ver­gan­ge­nen Sams­tag ein deut­li­ches Zei­chen für das Thema Gesund­heit in der Lan­des­haupt­stadt gesetzt. Zwi­schen 13 und 18 Uhr kamen mehr als 5.000 Besu­cher auf den Scha­dow­platz, um sich zu infor­mie­ren und selbst aktiv zu wer­den. Die Ver­an­stal­tung bot ein brei­tes Mit­mach- und Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot rund um die eigene Gesundheit.

Rund 40 Stände zu Ers­ter Hilfe, Kin­der­ge­sund­heit und medi­zi­ni­scher Versorgung
Knapp 40 Akti­ons­stände wid­me­ten sich The­men wie Kin­der- und Jugend­ge­sund­heit, Ers­ter Hilfe, medi­zi­ni­scher und psych­ia­tri­scher Ver­sor­gung sowie einem gesun­den Lebens­stil im All­ge­mei­nen. Besu­cher konn­ten sich dort bera­ten las­sen und Infor­ma­tio­nen ein­ho­len. Beson­ders gefragt waren die prak­ti­schen Mit­ma­ch­an­ge­bote und Gesund­heits-Checks: Allein mehr als 500 Blut­zu­cker­tests wur­den vor Ort durch­ge­führt und aus­ge­wer­tet. Viel Zuspruch, gerade bei jün­ge­ren Gäs­ten, fand zudem die Gele­gen­heit, gemein­sam mit den ART Giants Roll­stuhl-Bas­ket­ball auszuprobieren.

Büh­nen­pro­gramm mit Vor­trä­gen und Zauberkünstler
Auch abseits der Stände hatte der Gesund­heits­tag eini­ges zu bie­ten. Auf der Bühne wech­sel­ten sich Inter­views und Fach­vor­träge ab, unter ande­rem zur elek­tro­ni­schen Pati­en­ten­akte sowie zum Zusam­men­spiel von Stoff­wech­sel, Darm­ge­sund­heit und Immun­sys­tem. Für Unter­hal­tung sorgte Zau­ber­künst­ler Char­lie Mar­tin, der die Besu­cher mit sei­nen Auf­trit­ten begeisterte.

Stadt will Gesund­heits­an­ge­bote dort­hin brin­gen, wo die Men­schen sind
Kul­tur­de­zer­nen­tin Miriam Koch, die auch für Inte­gra­tion und Gesund­heit zustän­dig ist, ord­nete die Ver­an­stal­tung in einen grö­ße­ren Zusam­men­hang ein: “Gesund­heit kann nicht allein als indi­vi­du­el­les Ver­hal­ten betrach­tet wer­den. Gesund­heit hängt auch davon ab, unter wel­chen Bedin­gun­gen Men­schen leben, woh­nen, arbei­ten und auf­wach­sen.” Umso wich­ti­ger sei es, so Koch wei­ter, Gesund­heits­an­ge­bote so zu gestal­ten, dass sie mög­lichst viele Men­schen errei­chen – ver­ständ­lich, nied­rig­schwel­lig und dort, wo die Men­schen sind. Genau dafür stehe der Düs­sel­dor­fer Gesundheitstag.