Alle Preisträgerinnen und Preisträger des Stadtradelns 2026 auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Jochen Kral (M.), Dezernent für Umwelt, überreichte den Siegerteams eine Urkunde. © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David

Alle Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger des Stadt­ra­delns 2026 auf dem Markt­platz vor dem Rat­haus. Jochen Kral (M.), Dezer­nent für Umwelt, über­reichte den Sie­ger­teams eine Urkunde. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David

 

Düs­sel­dorf ist auch in die­sem Jahr wie­der kräf­tig in die Pedale getre­ten. Beim dies­jäh­ri­gen Stadt­ra­deln haben 355 Teams mit ins­ge­samt 8.392 akti­ven Rad­le­rin­nen und Rad­lern vom 5. bis 25. Mai 2026 gemein­sam 1.548.603 Kilo­me­ter zurück­ge­legt. Das sind mehr als 166.000 Kilo­me­ter mehr als im Vor­jahr. 2025 waren noch 312 Teams mit 7.121 Akti­ven unter­wegs und kamen auf 1.382.099 Kilometer.

Am Mon­tag, 21. Sep­tem­ber 2026, wurde das Ergeb­nis im Düs­sel­dor­fer Rat­haus gefei­ert. Umwelt­de­zer­nent Jochen Kral ver­trat Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und zeich­nete die 20 bes­ten Düs­sel­dor­fer Stadt­ra­deln-Teams aus. Geehrt wur­den jeweils die zehn Teams mit den meis­ten gefah­re­nen Kilo­me­tern ins­ge­samt sowie die zehn Teams mit der höchs­ten Kilo­me­ter­leis­tung pro Kopf.

“Bereits zum drei­zehn­ten Mal machte die Lan­des­haupt­stadt mit und schrieb wei­ter an der Stadt­ra­deln-Erfolgs­ge­schichte. Die Gründe der Erfolgs­story sind schnell erzählt: Stadt­ra­deln hat sich der För­de­rung von Kli­ma­schutz, Rad­ver­kehr und Lebens­qua­li­tät ver­schrie­ben, und das auf eine Weise, die Team­geist, Team­work und Spaß in den Vor­der­grund stellt, um eine gute Sache vor­an­zu­brin­gen. Das bewegt zum Mit­ma­chen und holt auch Men­schen ab, die vor Stadt­ra­deln weni­ger rad­af­fin waren”, sagte Kral bei der Feierstunde.

Die bes­ten Teams nach Gesamtkilometern
An der Spitze des Ran­kings nach ins­ge­samt gefah­re­nen Kilo­me­tern steht das Team Hen­kel Rad-Löwen mit 78.412 Kilo­me­tern und 400 Akti­ven, gefolgt von ERGO mit 67.551 Kilo­me­tern und 353 Akti­ven sowie dem ADFC Düs­sel­dorf mit 58.032 Kilo­me­tern und 186 Akti­ven. Auf den wei­te­ren Plät­zen fol­gen das Katho­li­sche Düs­sel­dorf (53.733 Kilo­me­ter, 275 Aktive), die Hein­rich-Heine-Uni­ver­si­tät und das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum (48.992 Kilo­me­ter, 269 Aktive), Mer­ce­des-Benz mit dem Team 2RadSprinter (30.480 Kilo­me­ter, 110 Aktive), das Suit­ber­tus Gym­na­sium (25.473 Kilo­me­ter, 198 Aktive), Dynamo Wers­ten (24.384 Kilo­me­ter, 120 Aktive), das Team Hulda radelt! der Hulda-Pan­kok-Gesamt­schule (24.166 Kilo­me­ter, 202 Aktive) sowie die Messe Düs­sel­dorf (23.599 Kilo­me­ter, 85 Aktive).

Die bes­ten Teams nach Kilo­me­tern pro Kopf
Bei der Kilo­me­ter­leis­tung pro Kopf liegt das Team Kwai Jon­ges mit 906 Kilo­me­tern pro Kopf bei nur zwei Akti­ven vorn, dicht gefolgt von And­rubl mit 880 Kilo­me­tern und eben­falls zwei Akti­ven sowie Hei Flo mit 777 Kilo­me­tern pro Kopf. Es fol­gen AnDi (725 Kilo­me­ter pro Kopf), Team Trööt (717 Kilo­me­ter pro Kopf), der RSV Düs­sel­dorf-Rath/Ra­tin­gen mit 702 Kilo­me­tern pro Kopf bei 14 Akti­ven, die Ban­ter-Coo­kies mit 697 Kilo­me­tern pro Kopf bei vier Akti­ven, Neu­haus und Bol­dys mit 672 Kilo­me­tern pro Kopf, R‑1–4 mit 652 Kilo­me­tern pro Kopf sowie die Spon­tis mit 533 Kilo­me­tern pro Kopf bei vier Aktiven.

Im 13. Düs­sel­dor­fer Stadt­ra­deln-Jahr legte jede und jeder Aktive im Schnitt 184,5 Kilo­me­ter zurück. Gezählt wer­den dabei alle mit dem Fahr­rad zurück­ge­leg­ten Wege, im All­tag ebenso wie in der Frei­zeit und sowohl inner­halb als auch außer­halb Düsseldorfs.

Stadt­ver­wal­tung tritt außer Kon­kur­renz an
Auch das Team Rad­haus der Stadt­ver­wal­tung war wie­der mit dabei. Mit Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler als Team­ka­pi­tän trat das Team außer Kon­kur­renz an, damit ande­ren Teams der Platz im offi­zi­el­len Ran­king bleibt. Nach drei Wochen stan­den 101.315 Kilo­me­ter auf dem Tacho, womit das Team Rad­haus das Ran­king inof­fi­zi­ell anfüh­ren würde. Ins­ge­samt betei­lig­ten sich 512 Aktive aus der Stadt­ver­wal­tung an der Aktion.

Alle Düs­sel­dor­fer Stadt­ra­deln-Ergeb­nisse las­sen sich auf der Inter­net­seite des Wett­be­werbs unter www.stadtradeln.de/duesseldorf in der Rubrik “Aus­wer­tung” nachlesen.

Eine Kam­pa­gne mit wach­sen­dem Zuspruch
Beim Stadt­ra­deln geht es darum, inner­halb eines von der jewei­li­gen Kom­mune fest­ge­leg­ten Zeit­raums von 21 Tagen mög­lichst viele Rad­ki­lo­me­ter zu sam­meln. 2026 betei­lig­ten sich bun­des­weit mehr als 3.120 Städte, Land­kreise und Gemein­den an der Aktion – ein neuer Betei­li­gungs­re­kord bei der Zahl der teil­neh­men­den Kom­mu­nen. Haupt­or­ga­ni­sa­tor ist das Klima-Bünd­nis mit Sitz in Frank­furt am Main, das welt­weit größte Städ­te­netz­werk für Kli­ma­schutz. Düs­sel­dorf ist bereits seit 2008 Mitglied.

Dass die För­de­rung des Rad­ver­kehrs wich­tig ist, zei­gen Zah­len des Umwelt­bun­des­am­tes: In deut­schen Groß­städ­ten füh­ren mehr als 40 Pro­zent der Auto­fahr­ten über Stre­cken von weni­ger als fünf Kilo­me­tern Länge – Distan­zen, die sich auch gut mit dem Fahr­rad bewäl­ti­gen las­sen. Schät­zun­gen zufolge könn­ten in Bal­lungs­ge­bie­ten rund 30 Pro­zent der Auto­fahr­ten durch Rad­ver­kehr ersetzt wer­den, mit posi­ti­ven Fol­gen wie weni­ger Energie‑, Roh­stoff- und Platz­ver­brauch, weni­ger schwe­ren Unfäl­len und weni­ger Lärm.