Invictus Germany Sports Festival 2026 © LB / Olaf Oidtmann

Invic­tus Ger­many Sports Fes­ti­val 2026 © LB / Olaf Oidtmann

 

Das zweite Invic­tus Ger­many Sports Fes­ti­val hat Düs­sel­dorf an die­sem Wochen­ende erneut zu einem Ort der Begeg­nung und des Respekts gemacht. Von Frei­tag bis Sonn­tag tra­ten im CASTELLO Düs­sel­dorf 120 Ath­le­ten aus zwölf Natio­nen gegen­ein­an­der an – vor ins­ge­samt 2.000 Zuschau­ern und Begleitpersonen.

Den Auf­takt bil­dete ein Sym­po­sium zum Thema „Reha­bi­li­ta­tion und Inklu­sion”, bei dem Düs­sel­dorfs Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche die Gäste begrüßte. Zu den Red­nern zähl­ten unter ande­rem Dr. Nicole Schil­ling, Stell­ver­tre­tende Gene­ral­inspek­teu­rin der Bun­des­wehr, sowie Rus­lan Prykhodko, Stell­ver­tre­ten­der Minis­ter für Vete­ra­nen­an­ge­le­gen­hei­ten der Ukraine. Am zwei­ten Sym­po­si­ums­tag spra­chen Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und der Deutsch­land-Chef des Pre­sen­ting Part­ners Boe­ing, Dr. Michael Haidinger.

Den sport­li­chen Teil eröff­nete eine von ZDF-Mode­ra­tor Sven Voss mode­rierte Ope­ning Show, bei der der Duke of Sus­sex, Grün­der und Schirm­herr der Invic­tus Games Foun­da­tion, per Video­bot­schaft zuge­schal­tet war. Rob Owen, CEO der Foun­da­tion, wür­digte in einer Rede das beson­dere Enga­ge­ment der Stadt Düs­sel­dorf für die Invictus-Bewegung.

An den bei­den Wett­kampf­ta­gen stan­den Indoor-Rudern, Sitz-Vol­ley­ball, Tisch­ten­nis und Spin­ning auf dem Pro­gramm. Die Stim­mung war geprägt von gegen­sei­ti­gem Anfeu­ern, spon­ta­ner Hilfs­be­reit­schaft zwi­schen den Natio­nen und sicht­ba­rer Freude – sowohl bei den rund 250 Akti­ven inklu­sive Family & Fri­ends als auch bei den Zuschau­ern. Beson­ders laut­stark und aus­ge­las­sen zeig­ten sich die gro­ßen Dele­ga­tio­nen aus Aus­tra­lien und der Ukraine. Neben die­sen bei­den Län­dern waren Teams aus Bel­gien, Deutsch­land, Frank­reich, Geor­gien, Groß­bri­tan­nien, Kolum­bien, Litauen, den Nie­der­lan­den, Nige­ria und Polen ver­tre­ten – mehr Natio­nen als noch beim ers­ten Sports Fes­ti­val 2024.

Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär im Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium Sebas­tian Hart­mann betonte die Bedeu­tung des Fes­ti­vals: „Invic­tus bedeu­tet ‚unbe­siegt’ – und die Ver­wun­dun­gen unse­rer Vete­ra­nen sind kein Zei­chen von Schwä­che, son­dern Aus­druck ihrer Bereit­schaft, das Größte für unser Land zu geben.” Ober­bür­ger­meis­ter Kel­ler hob her­vor, dass Düs­sel­dorf nach den Invic­tus Games 2023, dem ers­ten Sports Fes­ti­val 2024 und den Invic­tus Ger­many Awards 2025 ein­mal mehr sei­ner Rolle als Hei­mat des Invic­tus-Spi­rit gerecht gewor­den sei.

Das Invic­tus Ger­many Sports Fes­ti­val ist Teil einer Initia­tive, die aus den Invic­tus Games Düs­sel­dorf 2023 her­vor­ge­gan­gen ist – dem ers­ten Sport­event die­ser Art auf deut­schem Boden, bei dem mehr als 500 Teil­neh­mer aus 21 Natio­nen ange­tre­ten waren. Ziel ist es, ver­wun­dete, ver­letzte und erkrankte Sol­da­ten sowie Vete­ra­nen dau­er­haft in den Mit­tel­punkt der gesell­schaft­li­chen Auf­merk­sam­keit zu rücken.

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