Réka Szabó
Quick Change

Réka Szabó Quick Change © Apollo

 

Wenn Stühle über die Bühne schwe­ben, Klei­der in Sekun­den­schnelle wech­seln und Men­schen schein­bar aus dem Nichts auf­tau­chen, dann ist wie­der Spiel­zeit am Apollo. Ab dem 14. August zeigt Roncalli’s Apollo Varieté am Rhein seine neue Pro­duk­tion „It’s a Kind of Magic” – und setzt damit ganz bewusst auf ein Genre, das beim Düs­sel­dor­fer Publi­kum seit Jah­ren zu den belieb­tes­ten über­haupt zählt. In ins­ge­samt 61 Vor­stel­lun­gen bis zum 18. Okto­ber ver­wan­delt sich das Varieté in einen Ort des Stau­nens, in dem Illu­si­ons­kunst auf inter­na­tio­na­lem Spit­zen­ni­veau mit Artis­tik, Tanz und Humor zu einem gro­ßen Gan­zen verschmilzt.

„Mit ‚It’s a Kind of Magic’ wid­men wir die­ser Fas­zi­na­tion seit lan­gem wie­der eine ganze Pro­duk­tion”, sagt Adrian Paul-Ron­calli. Für zwei Stun­den dürf­ten die Besu­cher der Rea­li­tät ent­flie­hen und sich von preis­ge­krön­ten Illu­sio­nis­ten in eine andere Welt ent­füh­ren las­sen. Insze­niert hat die Show der bri­ti­sche Regis­seur Steve Bor, der dem Apollo bereits meh­rere erfolg­rei­che Abende beschert hat und das Pro­gramm aus­drück­lich für alle Alters­grup­pen kon­zi­piert hat: „Kin­der wer­den aus dem Stau­nen kaum her­aus­kom­men, und Erwach­sene dür­fen sich dar­auf freuen, für einen Abend noch ein­mal Kind zu sein.”

Das gelingt nicht zuletzt dank eines unge­wöhn­lich star­ken Ensem­bles. Ins­ge­samt 13 Künst­le­rin­nen und Künst­ler brin­gen ihre ganz eige­nen Hand­schrif­ten auf die Bühne. Der schwe­di­sche Magier Hakan Berg kom­bi­niert ver­blüf­fende Illu­sio­nen mit fei­nem Humor, die Unga­rin Réka Szabó wech­selt beim Quick Change in Sekun­den­schnelle die Kos­tüme. Der junge Spa­nier DIDAK lässt Men­schen vor den Augen des Publi­kums ver­schwin­den und wie­der erschei­nen, wäh­rend Artem Shchukin mit einer Fin­ger­fer­tig­keit auf­war­tet, die selbst auf­merk­same Zuschauer rat­los zurück­lässt. Beson­de­res Auf­se­hen dürfte Young-Min erre­gen: Der von der New York Times einst als „Zau­be­rer ohne Zau­ber­stab” bezeich­nete Künst­ler formt aus Sand feste Gegen­stände und wurde dafür bei der FISM-Welt­meis­ter­schaft, der wohl bedeu­tends­ten Insti­tu­tion der Zau­ber­kunst, aus­ge­zeich­net. Tän­ze­rin und Magie­rin Jaana Scan­da­riato schließ­lich ver­bin­det Cho­reo­gra­fie mit Täu­schung: Was­ser wird zu Eis, ein schwe­ben­der Stuhl zum Tanzpartner.

Ergänzt wird das Pro­gramm durch inter­na­tio­nale Artis­tik auf höchs­tem Niveau. Angie McIl­roy-Wagar beein­druckt gleich zwei­mal in der Luft – im Luft­ring und an den Stra­pa­ten. Chris­to­pher Togni aus Verona, Spross einer der bekann­tes­ten Zir­kus­fa­mi­lien Ita­li­ens, balan­ciert weite Stre­cken sei­ner Dar­bie­tung auf nur einer Hand. Pole-Artis­tin Eonys Gon­cal­ves ver­wan­delt ihre Num­mer in ein poe­ti­sches Büh­nen­er­leb­nis. Zusam­men­ge­hal­ten wird die Show von den Apollo Dancers unter der Cho­reo­gra­fie von Gaz Davies, der bereits mit Rob­bie Wil­liams, Rihanna und Take That gear­bei­tet hat.

Zum Varieté-Erleb­nis gehört wie gewohnt auch das Kuli­na­ri­sche: Das eigens für die Pro­duk­tion kre­ierte Drei-Gänge-Menü reicht von einer Ricotta-Frisch­käse-Ter­rine über Steak­house Bur­ger vom Eifel­rind, Dorsch­fi­let im Wir­sing­man­tel oder Agno­lotti Por­cini bis hin zu einem Oli­venöl-Eis mit fran­zö­si­scher Tro­pé­zi­enne. Und wer in den Som­mer­fe­rien mit Kin­dern ins Apollo kommt, pro­fi­tiert von der Aktion „Kids for Free”: Bei allen Vor­stel­lun­gen vom 15. bis 30. August 2026 erhält ein Kind bis 15 Jahre in Beglei­tung eines zah­len­den Erwach­se­nen freien Eintritt.

Kar­ten und Infor­ma­tio­nen gibt es unter apollo-variete.de.

 

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