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Wer rund um den Internationalen Kindertag am 1. Juni in Düsseldorf Bus oder Bahn fährt, erlebt den Nahverkehr etwas anders als sonst. Von Sonntag, 31. Mai, bis Dienstag, 2. Juni 2026, sind in den Fahrzeugen der Rheinbahn wieder Kinderansagen zu hören – Stationsnamen und Fahrtinformationen gesprochen von den jüngsten Mitbürgern der Stadt. Die Aktion knüpft an den grossen Erfolg des Vorjahres an, als die ungewohnten Stimmen bei vielen Fahrgästen für Begeisterung und zahlreiche positive Reaktionen gesorgt hatten.
An rund 400 Haltestellen setzen die kleinen Sprecher damit bewusst Akzente im Alltag. Annette Grabbe, Vorständin der Rheinbahn, begründet die Wiederholung so: „Mit den Kinderansagen machen wir weiter aufmerksam auf die Jüngsten in unserer Gesellschaft und schaffen positive Aha-Momente im Alltag unserer Fahrgäste. Die Stimmen der Kinder bringen Leichtigkeit, Nähe und Menschlichkeit in unsere Busse und Bahnen.”
Für das Unternehmen steckt dahinter ein Gedanke, der über Sympathiewerbung hinausgeht. Der öffentliche Nahverkehr sei mehr als bloss ein Fortbewegungsmittel, betont Grabbe – er schaffe Anschluss ans Leben und verbinde Menschen in Düsseldorf und der Region. Die Kinderansagen machen diesen Anspruch für ein paar Tage hörbar.
Wer selbst Teil der Aktion werden will, hat dazu am 13. Juni beim Art:walk Festival 2026 Gelegenheit. Die Rheinbahn nimmt an diesem Tag in Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek im KAP1 neue Kinderstimmen auf. Von 11 bis 15 Uhr können Kinder dort ihre eigenen Ansagen einsprechen – und vielleicht schon bald mit ihrer Stimme in Bussen und Bahnen zu hören sein.


