v. l. n. r.: Künstler Stefan Dobritz – Bürgermeister Ronald Benck – UNICEF-Sylt-Chefin Edeltraud Maurus – Künstler Peter Witt – Heribert Klein

v. l. n. r.: Künst­ler Ste­fan Dobritz – Bür­ger­meis­ter Ronald Benck – UNICEF-Sylt-Che­fin Edel­traud Mau­rus – Künst­ler Peter Witt – Heri­bert Klein

Zum 80. Geburts­tag von Unicef wird die Her­zens-Aktion des Düs­sel­dor­fer PR-Netz­wer­kers Heri­bert Klein in 80 deut­schen Städ­ten fort­ge­setzt – den Anfang macht die Nordseeinsel.

Zum 80. Geburts­tag von Unicef wird die erfolg­rei­che Aktion „Ein Herz für Unicef” in 80 Städ­ten der Bun­des­re­pu­blik fort­ge­setzt. Die Idee stammt aus der Düs­sel­dor­fer Ideen­schmiede des PR-Netz­wer­kers Heri­bert Klein. Den Start­schuss der Kunst­ak­tion gab es nun auf der Insel Sylt: Bür­ger­meis­ter Ronald Benck aus List gewann die bei­den Kult­künst­ler der Insel, Peter Witt und Ste­fan Dobritz, die die Wahr­zei­chen der Insel jeweils auf einem ein­fa­chen Unicef-Fich­ten­holz­herz dop­pel­sei­tig künst­le­risch dar­ge­stellt haben.

Alle rohen Fich­ten­holz­her­zen für Unicef stam­men aus der klei­nen, idyl­li­schen Berg­welt von Filz­moos im Salz­bur­ger Land. Dort ent­stand die Idee von Heri­bert Klein im Jahr 2002 wäh­rend eines Urlaubs – mit dem ursprüng­li­chen Ziel, aus einem ein­fa­chen Fich­ten­holz­herz eine Mil­lion Euro für Kin­der in Not zu generieren.

Bis heute ver­zeich­net die Bilanz 17 Ein­zel­ak­tio­nen – mit Schu­len, Poli­ti­kern, Künst­lern, Pri­vat­per­so­nen, Fir­men und Sport­lern – ein Gesamt­ergeb­nis von beein­dru­cken­den 1,5 Mil­lio­nen Euro. Ein unglaub­li­ches Resul­tat aus einem schlich­ten Fich­ten­holz­herz, das zum Kunst­werk wurde und des­sen Erlös zu 100 Pro­zent für Kin­der in Not ver­stei­gert wurde.

Nam­hafte Per­sön­lich­kei­ten aus allen Berei­chen haben bis­her mit­ge­wirkt: von 101 Schu­len über 16 Minis­ter­prä­si­den­ten bis hin zu Künst­lern wie Sir Peter Usti­nov, Harry Bel­a­fonte, Shakira, Tony Cragg, Gün­ter Uecker, Heinz Mack, Boris Becker und Nana Mouskouri – um nur einige zu nennen.

Nun ist die Aktion auf Sylt gestar­tet. Bür­ger­meis­ter Ronald Benck zeigte sich von den Kunst­wer­ken sei­ner bei­den Syl­ter Kult­künst­ler – die seit 35 Jah­ren die Träume der Insel in Bil­dern fest­hal­ten – so gran­dios begeis­tert, dass er die Her­zen kur­zer­hand mit sei­nem „Dienst­mo­tor­rad” ent­füh­ren wollte. Heri­bert Klein reagierte jedoch blitz­schnell und ver­hin­derte das Vor­ha­ben. Schließ­lich sol­len alle Kunst­her­zen am Ende der Aktion in Köln, dem Haupt­sitz von Unicef Deutsch­land, zuguns­ten von Kin­dern in Not ver­stei­gert werden.

„Für mich war es ein Her­zens-Ter­min. Nicht nur als Lei­te­rin der Unicef-Arbeits­gruppe Sylt, son­dern vor allem als Teil einer Gemein­schaft von Men­schen, die eines ver­bin­det: das Enga­ge­ment für Kin­der welt­weit. Mit ihrer Idee, Herr Klein, 80 Holz­her­zen von nam­haf­ten Künst­lern gestal­ten zu las­sen, ist etwas Ein­zig­ar­ti­ges entstanden. 

Bürgermeister Ronald Benck und Ideengeber Heribert Klein.

Diese Her­zen sind weit mehr als Kunst­werke – sie sind Aus­druck von Mit­ge­fühl, von Krea­ti­vi­tät und Ver­ant­wor­tung. 80 Her­zen für 80 Jahre Unicef: das ist ein star­kes Sym­bol.” so Edel­traud Mau­rus, Lei­te­rin der Unicef-Arbeits­gruppe Sylt

Mau­rus erin­nerte daran, dass Unicef seit acht Jahr­zehn­ten uner­müd­lich dafür ein­tritt, Kin­dern ein bes­se­res Leben zu ermög­li­chen: Zugang zu sau­be­rem Was­ser, Bil­dung, medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung sowie Schutz vor Gewalt und Aus­beu­tung. „Kin­der­rechte sind keine Selbst­ver­ständ­lich­keit – sie brau­chen unsere Stimme, unsere Auf­merk­sam­keit und unser Han­deln”, betonte sie. Wenn heute Her­zen bewegt wür­den, dann mit dem Ziel, die Welt für Kin­der ein Stück bes­ser zu machen. Ihr Dank galt den Künst­le­rin­nen und Künst­lern, den Spen­de­rin­nen und Spen­dern sowie allen Ehren­amt­li­chen auf Sylt: „Ohne die­ses Enga­ge­ment wäre unsere Arbeit nicht möglich.”