
Vor dem Infopoint Eller an der Gumbertstraße wurden Blumenoasen aufgestellt. v.l.n.r. Jürgen Hagedorn (IndividuEller) Bezirksbürgermeistern Dagmar von Dahlen, Renate Böhm und Marko Siegesmund (Pro Düsseldorf), Jörg Langenhorst (Gartenamt), Christian und Willi Stoffels (Gärtnerei Stoffels), Michael Kölln ( IndividuEller) © Renate Böhm
Vor dem Infopoint von IndividuEller kamen sie zusammen: Vertreter der Bezirksvertretung 8, Mitarbeiter des Gartenamts, Unterstützer und Anwohner. Der Anlass war ein farbenfroher: PRO DÜSSELDORF lässt in diesem Frühsommer wieder 448 Blumenoasen in den Stadtteilen aufstellen. „Wir möchten blühende Aspekte in die Fußgänger- und Einkaufszonen bringen”, brachte es Jörg Langenhorst vom Gartenamt der Stadt Düsseldorf auf den Punkt. Bezirksbürgermeisterin Dagmar von Dahlen unterstrich durch ihre Anwesenheit die Bedeutung der Aktion.
Die Auslieferung der Blumenkübel übernehmen das Gartenamt (259 Oasen) sowie die Gärtnereien Stoffels (118) und Böhmann-Ilbertz (71). Den größten Anteil erhalten die Bezirksvertretungen 1 (120 Kübel), 3 (118) und 6 (72). Die konkreten Standorte haben die jeweiligen Stadtbezirksverwaltungen festgelegt. Bedingung für jede Blumenoase ist ein Pate – ob Geschäftsinhaber oder Privatperson –, der sich um die regelmäßige Pflege und vor allem die Bewässerung kümmert. Die Aufstellkosten teilen sich PRO DÜSSELDORF und die Bezirksvertretungen; die gärtnerische Gestaltung liegt bei Gartenamt und den beiden Gärtnereien.
Dass die Aktion Jahr für Jahr fortgeführt wird, liegt an der durchweg positiven Resonanz. „Die Rückmeldungen sind einhellig positiv. Die Freude über den täglichen Blumengruß ist groß”, sagt Renate Böhm, 1. Vorsitzende von PRO DÜSSELDORF. Tatsächlich mangelt es in manchen Quartieren an Grünflächen – Straßen, Radwege und Bürgersteige dominieren das Stadtbild und lassen kaum Raum zum Blühen. Seit 2005 stemmt sich der gemeinnützige Verein gemeinsam mit den Bezirksvertretungen dagegen und macht Düsseldorf mit Blumenkübeln ein Stück lebens- und liebenswerter.


