
Archivbild Messerkontrolle in der Altstadt © Lokalbüro
Die Düsseldorfer Polizei hat am vergangenen Freitag erneut eine groß angelegte Kontrollaktion in der Altstadt durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Überwachung der Waffen- und Messerverbotszone, mit der die Beamten der Gewaltkriminalität entgegenwirken wollen.
Kontrollen an allen wichtigen Zugängen
Ab 19:30 Uhr nahmen sich die Einsatzkräfte alle Personen vor, die über die U‑Bahn-Aufgänge am Bolker Stern in die Altstadt strömten. Taschen und Rucksäcke wurden in Augenschein genommen, Besucher auf verbotene Gegenstände abgetastet. Auch an weiteren Zugangsstraßen und ‑wegen führte die Polizei Personenkontrollen durch. Wo sich ein konkreter Verdacht ergab, ging es für die Betroffenen in eigens aufgestellte Durchsuchungszelte.
Mehrere Waffen sichergestellt
Am Ende der Kontrollaktion zogen die Beamten eine Bilanz von rund 13.600 kontrollierten Personen. Dabei stellten sie insgesamt dreizehn Messer, vier Pfeffersprays, einen Schlagring sowie einen Kubotan sicher. Die Polizei fertigte entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen. Nach Angaben der Einsatzkräfte zeigte der überwiegende Teil der kontrollierten Personen Verständnis für die Maßnahme und verhielt sich kooperativ.
Einsatzleiter zieht positive Bilanz
Polizeidirektor Oliver Strudthoff, der den Einsatz leitete, äußerte sich zufrieden über den Verlauf der Aktion. Man setze mit den Schwerpunktkontrollen die bisherige Linie fort und mache erneut deutlich, dass Waffen und Messer in der Altstadt nichts zu suchen hätten. Die Polizei kündigte an, auch künftig ähnliche Kontrollaktionen in der Düsseldorfer Altstadt durchzuführen.