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Rheinbahn schickt 40 neue E‑Busse auf die Straße

Christian Finke, Vorstand Betrieb und Infrastruktur (COO) der Rheinbahn, und Tomasz Karbowski, Bereichsleiter Fahrzeuge und Betriebsleiter, präsentieren die ersten beiden Fahrzeuge der neuen Reihe. © Rheinbahn

Chris­tian Finke, Vor­stand Betrieb und Infra­struk­tur (COO) der Rhein­bahn, und Tomasz Kar­bow­ski, Bereichs­lei­ter Fahr­zeuge und Betriebs­lei­ter, prä­sen­tie­ren die ers­ten bei­den Fahr­zeuge der neuen Reihe. © Rheinbahn

 

Die Rhein­bahn treibt die Elek­tri­fi­zie­rung ihrer Bus­flotte wei­ter voran. In den kom­men­den Mona­ten gehen 40 neue Bat­te­rie­busse schritt­weise in den Lini­en­be­trieb. Die ers­ten bei­den Fahr­zeuge hat der Her­stel­ler Daim­ler bereits gelie­fert, sie sind zu Test­fahr­ten auf Düs­sel­dor­fer Stra­ßen unter­wegs. „Mit den 40 neuen E‑Bussen gehen wir einen wei­te­ren wich­ti­gen Schritt bei der Elek­tri­fi­zie­rung unse­rer Bus­flotte“, sagt Chris­tian Finke, Vor­stand Betrieb und Infra­struk­tur der Rhein­bahn. Ent­schei­dend sei das Zusam­men­spiel von Fahr­zeu­gen, Lade­infra­struk­tur und Betrieb. Am Betriebs­hof Heerdt seien genau diese Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen worden.

25 Solo- und 15 Gelenk­busse für Heerdt
Die Lie­fe­rung umfasst 25 Solo- und 15 Gelenk­busse. Sie wer­den vom Betriebs­hof Heerdt aus ein­ge­setzt und dort über Pan­to­gra­phen auf den Bus­dä­chern an den Lade­hau­ben des E‑Bus-Ports gela­den. Die Lade­zeit beträgt rund drei Stun­den. Künf­tig fah­ren die Busse auf ver­schie­de­nen Linien in Meer­busch, Neuss und im links­rhei­ni­schen Düs­sel­dorf. Tomasz Kar­bow­ski, Bereichs­lei­ter Fahr­zeuge und Betriebs­lei­ter, hebt die hohen Reich­wei­ten her­vor. Die Fahr­zeuge böten den Fahr­gäs­ten zudem ein lei­ses und kom­for­ta­bles Fahr­erleb­nis, für die Beschäf­tig­ten im Fahr­dienst ent­stehe ein moder­ner und attrak­ti­ver Arbeitsplatz.

Mehr Sicher­heit und moderne Ausstattung
An Bord gibt es Kli­ma­an­la­gen für Fahr­gast­raum und Fah­rer­ar­beits­platz sowie Moni­tore mit umfang­rei­chen Fahr­gast­in­for­ma­tio­nen. Einen beson­de­ren Schwer­punkt legt die Rhein­bahn auf die Sicher­heit. Die Busse ver­fü­gen über eine video­ba­sierte Über­wa­chung im Innen­raum und einen kame­ra­ba­sier­ten Tot­win­kel­as­sis­ten­ten. Ein kame­ra­ba­sier­tes Spie­gel­er­satz­sys­tem und 360-Grad-Kame­ras ver­bes­sern die Rund­um­sicht, vor allem beim Abbie­gen und Ran­gie­ren. Auch der Ein­stieg wurde über­ar­bei­tet: Die bis­he­rige Pen­del­schranke im vor­de­ren Bereich ent­fällt, was den Zugang zum Fahr­gast­raum erleichtert.

75 wei­tere E‑Busse sind geplant
Im Laufe des kom­men­den Jah­res sol­len alle 40 neuen Busse im Lini­en­be­trieb sein. Damit sind die 60 Lade­plätze am Betriebs­hof Heerdt voll­stän­dig belegt. Dort sind bereits seit Herbst 2025 auch 20 E‑Busse des Her­stel­lers VDL sta­tio­niert. Zehn wei­tere E‑Busse des Her­stel­lers Iri­zar fah­ren vom Betriebs­hof Ben­rath aus Linien in Hil­den, Mon­heim, Lan­gen­feld, im Kreis Mett­mann und in Tei­len Düsseldorfs.

Der Aus­bau geht wei­ter: Im Früh­jahr 2026 erhielt die Rhein­bahn vom Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­rium einen För­der­be­scheid über knapp 15 Mil­lio­nen Euro für 75 wei­tere E‑Busse. Sie sol­len ab Ende 2028 eben­falls in Ben­rath sta­tio­niert und gela­den wer­den. Bis Ende der 2020er Jahre will die Rhein­bahn den Betriebs­hof dort kom­plett auf E‑Mobilität umstel­len. „Mit Heerdt errei­chen wir einen wich­ti­gen Mei­len­stein“, sagt Finke. Mit den nächs­ten Fahr­zeu­gen und dem Aus­bau des Stand­orts Ben­rath schaffe die Rhein­bahn Schritt für Schritt die Vor­aus­set­zun­gen für einen zuneh­mend dekar­bo­ni­sier­ten Busbetrieb.

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