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Am Sams­tag, dem 20. Juni 2026, hat die Poli­zei zwi­schen 10 und 18 Uhr im gesam­ten Düs­sel­dor­fer Stadt­ge­biet sowie auf den umlie­gen­den Auto­bah­nen umfang­rei­che Ver­kehrs­kon­trol­len durch­ge­führt. Anlass war der bun­des­weite Tag der Ver­kehrs­si­cher­heit, an dem die Beam­tin­nen und Beam­ten gezielt gegen die häu­figs­ten Unfall­ur­sa­chen vor­gin­gen. Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag dabei auf Motor­rad- und Rol­ler­fah­rern, die im Stra­ßen­ver­kehr ein erhöh­tes Risiko tragen.

Par­al­lel zu den Kon­trol­len klärte die Ver­kehrs­un­fall­prä­ven­tion der Poli­zei an einem Motor­rad-Fach­ge­schäft in Düs­sel­dorf über siche­res Ver­hal­ten auf zwei Rädern auf und gab Bike­rin­nen und Bikern prak­ti­sche Tipps mit auf den Weg.

Die Bilanz des Kon­troll­ta­ges fällt umfang­reich aus: Ins­ge­samt über­prüf­ten die Ein­satz­kräfte 207 Fahr­zeuge, dar­un­ter 156 Zwei­rä­der, und stell­ten dabei 114 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten fest. In 23 Fäl­len grif­fen Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer trotz Ver­bots zum Mobil­te­le­fon. Wei­tere 29 Ver­stöße betra­fen fal­sches Ver­hal­ten beim Abbie­gen oder Wen­den. Bei Geschwin­dig­keits­kon­trol­len auf der Auto­bahn regis­trier­ten die Beam­ten zudem einen beson­ders gra­vie­ren­den Fall: Ein Fahr­zeug war dort mit 177 km/h unter­wegs, erlaubt waren ledig­lich 100 km/h. Außer­dem ent­deckte die Poli­zei zwei Kraft­fahr­zeuge ohne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz, wes­halb in bei­den Fäl­len ein Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wurde.

Ange­sichts der som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren nutzte die Poli­zei den Akti­ons­tag auch, um ein­dring­lich an alle Motor­rad­fah­re­rin­nen und Motor­rad­fah­rer zu appel­lie­ren, auch bei Hitze nicht auf voll­stän­dige Schutz­klei­dung zu ver­zich­ten. T‑Shirt, kurze Hose oder Turn­schuhe wür­den bei einem Sturz oder Unfall kei­ner­lei Schutz bie­ten. Statt­des­sen emp­feh­len die Exper­ten eine Motor­rad­ja­cke und ‑hose mit Pro­tek­to­ren sowie fes­tes, knö­chel­ho­hes Schuh­werk. Wich­tig sei zudem, aus­rei­chend zu trin­ken und auf län­ge­ren Fahr­ten regel­mä­ßige Pau­sen einzulegen.