Fahrzeiugbrand an Rheinufer Fotos: Theo Fitsos
Fahrzeiugbrand an Rheinufer Fotos: Theo Fitsos

Auf­re­gung in der Düs­sel­dor­fer Carl­stadt: Am Mon­tag­abend gerie­ten kurz vor der Ein­mün­dung der Bäcker­straße in das Man­nes­mann­ufer drei Fahr­zeuge in Brand. Gegen 19.58 Uhr gin­gen bei der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf meh­rere Not­rufe ein, die ein Feuer in der Bäcker­straße im Stadt­teil Carl­stadt meldeten.

Die ers­ten Kräfte von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst erreich­ten nach Anga­ben der Feu­er­wehr inner­halb weni­ger Minu­ten die Ein­satz­stelle. Dort hatte sich der Brand bereits über meh­rere Fahr­zeuge aus­ge­brei­tet. Meh­rere Trupps lei­te­ten umge­hend Lösch­ar­bei­ten ein und kon­trol­lier­ten zugleich angren­zende Woh­nun­gen auf mög­li­chen Rauch­zug. Rund 15 Minu­ten nach der Alar­mie­rung hat­ten die Ein­satz­kräfte den Brand unter Kon­trolle und ver­hin­der­ten so ein wei­te­res Über­grei­fen der Flam­men. Aus dem Trep­pen­raum eines benach­bar­ten Wohn­hau­ses muss­ten geringe Men­gen Brand­rauch mit Hoch­leis­tungs­lüf­tern abge­saugt werden.

Das Feuer zer­störte das Smart Cabrio voll­stän­dig. Nach Anga­ben von Augen­zeu­gen schlu­gen die Flam­men hoch, wäh­rend die Alarm­an­lage des Fahr­zeugs minu­ten­lang schrillte. Wie Theo Fit­sos im Gespräch mit unse­rem Lokal­büro schil­derte, hatte das Cabrio für ihn einen beson­de­ren Wert – er hatte es sei­ner Frau einst zur Hoch­zeit geschenkt. Neben dem Smart wur­den auch der rote Mer­ce­des des Gas­tro­no­men sowie ein davor abge­stell­ter Renault durch das Feuer in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Die Feu­er­wehr stellte zudem fest, dass die Fas­sade des benach­bar­ten Wohn­hau­ses in Tei­len Scha­den genom­men hatte.

Meh­rere Anwoh­ner schil­der­ten zudem, dass in unmit­tel­ba­rer Nähe eine Müll­tonne gebrannt habe. Einen Zusam­men­hang mit dem Fahr­zeug­brand hal­ten sie für nicht ausgeschlossen.

Ver­letzt wurde bei dem Ein­satz nie­mand. Ins­ge­samt rund 30 Ein­satz­kräfte waren vor Ort im Ein­satz, die letz­ten von ihnen rück­ten nach etwa einer Stunde wie­der ab. Zur Klä­rung der Brand­ur­sa­che wurde die Kri­mi­nal­po­li­zei hinzugezogen.