
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die erste Mobilitätsstation in Lörick eröffnet. Sie befindet sich am Lohweg. © Connected Mobility Düsseldorf
An der Kreuzung Hansaallee/Niederkasseler Lohweg hat die Landeshauptstadt Düsseldorf ihre 33. Mobilitätsstation in Betrieb genommen und damit erstmals den Stadtteil Lörick in das wachsende Netz der städtischen Mobilitätsangebote eingebunden. Die offizielle Eröffnung fand am Mittwoch, 17. Juni 2026, im Rahmen eines Informationstags statt, bei dem sich Anwohner und Interessierte von 14 bis 16 Uhr vor Ort über das neue Angebot informieren konnten.
Die Stadttochter Connected Mobility Düsseldorf (CMD) hat das bestehende Angebot an der gut angebundenen Kreuzung mit Bus- und Straßenbahnhaltestelle im Auftrag der Stadt ausgebaut. Bereits im Februar 2026 waren in Kooperation mit der SWD Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf zwei Carsharing-Stellplätze auf privatem Grund eingerichtet worden. Nun wurde die Station zu einer vollwertigen Mobilitätsstation erweitert: Sie umfasst vier Fahrradbügel, eine Sharingstation für Leihfahrräder und E‑Scooter, eine Luft- und Reparaturstation, zwei elektrifizierte Carsharing-Stellplätze des Anbieters Cambio sowie eine neue Sitzbank.
Besonderes Merkmal der neuen Station ist die erste Düsselbikestation an einer Düsseldorfer Mobilitätsstation überhaupt. Die neuen städtischen Leihfahrräder, die Düsselbikes, können dort ab Mittwoch, 1. Juli, an einem noch zu installierenden Fahrradbügelsystem gemietet und abgestellt werden. Im Bereich der Düsselbikestation wurde zudem versickerungsfreundliches Pflaster – sogenannte Rasenliner – verlegt, in dessen Fugen Rasen wächst. Im Juli sollen ergänzend sieben weitere Sharingstationen im näheren Umfeld eingerichtet werden.
Die Gesamtkosten für die Mobilitätsstation Lohweg belaufen sich auf rund 31.000 Euro. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt zu 80 Prozent über die Förderrichtlinie Mobilitätsmanagement; den verbleibenden Anteil trägt die Landeshauptstadt aus eigenen Mitteln.

