Stanley Vitte, Vorsitzender der Düsseldorfer Presse-Vereinigung und Heribert Klein © Lokalbüro

Stan­ley Vitte, Vor­sit­zen­der der Düs­sel­dor­fer Presse-Ver­ei­ni­gung und Heri­bert Klein © Lokalbüro

 

Mit einer beson­de­ren Urkunde wurde der Düs­sel­dor­fer PR-Fach­mann und Netz­wer­ker Heri­bert Klein heute für seine 50-jäh­rige Mit­glied­schaft im Deut­schen Jour­na­lis­ten-Ver­band (DJV) aus­ge­zeich­net. Stan­ley Vitte, Vor­sit­zen­der der Düs­sel­dor­fer Presse-Ver­ei­ni­gung, über­reichte die Ehrung in den Räu­men der NRW-Ver­tre­tung an der Humboldtstraße.

Klein war jahr­zehn­te­lang Pres­se­chef der Dresd­ner Bank und spä­ter der Com­merz­bank in Nord­rhein-West­fa­len. In die­ser Rolle machte er die Bank durch kon­se­quente Öffent­lich­keits- und Pres­se­ar­beit in Düs­sel­dorf und weit dar­über hin­aus sicht­bar – mit einer Fülle krea­ti­ver Ideen, die Wirt­schaft und sozia­les Enga­ge­ment auf unge­wöhn­li­che Weise mit­ein­an­der verbanden.

Zu sei­nen bekann­tes­ten Pro­jek­ten zäh­len die Aus­stel­lung „Europa zu Gast an der Kö”, die Sport­stu­dios in der Bank­fi­liale an der Königs­al­lee anläss­lich Europa- und Fuß­ball­welt­meis­ter­schaf­ten sowie „Weih­nach­ten Inter­na­tio­nal”, bei dem er 15 Düs­sel­dor­fer Gene­ral­kon­su­late gewann, ihre Län­der durch lan­des­ty­pisch geschmückte Weih­nachts­bäume zu prä­sen­tie­ren – die anschlie­ßend an Kin­der­gär­ten und Senio­ren­heime ver­schenkt wur­den. Beson­ders prä­gend war auch seine lang­jäh­rige Part­ner­schaft mit dem Kin­der­hilfs­werk der Ver­ein­ten Natio­nen: Klein initi­ierte bun­des­weite Aktio­nen unter dem Motto „Ein Herz für UNICEF” und erfand die UNICEF Deutsch­land-Gala als soziale Netz­werk­ver­an­stal­tung, die er über vier Jahr­zehnte durchführte.

Für Furore sorgte zudem der von ihm ins Leben geru­fene Drumbo-Cup, der größte Fuß­ball­wett­be­werb aller Düs­sel­dor­fer Schu­len, der im dama­li­gen Rhein­sta­dion aus­ge­tra­gen wurde. 110 Schu­len aller Typen – von der Real­schule bis zum Gym­na­sium, von der För­der­schule an der Brink­mann­straße bis zur Inter­na­tio­na­len Schule – tra­ten auf Klein­fel­dern gegen­ein­an­der an. Ziel war es, durch Sport Gemein­schafts­ge­fühl zu stär­ken und junge Men­schen dem Unter­neh­men näherzubringen.

Sein lang­jäh­ri­ger Freund Wim Thoelke (ZDF) nannte ihn einst „den Mann mit den Ideen am lau­fen­den Band” – ein Titel, den Klein auch im Ruhe­stand nicht abge­legt hat. Mit 77 Jah­ren enga­giert er sich wei­ter­hin aktiv für UNICEF, mode­riert die UNICEF-Gala im öster­rei­chi­schen Filz­moos im Salz­bur­ger Land – eine Ver­an­stal­tung, die auch vom ORF gewür­digt wird – und lei­tet alle zwei Monate den Gesprächs­kreis „Kaf­fee Klatsch im Mut­ter Ey Kunst Kaf­fee” im Andre­as­quar­tier der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt, zu dem er Per­sön­lich­kei­ten aus Kunst, Kul­tur, Wirt­schaft und Sport einlädt.

50 Jahre Mit­glied­schaft im DJV sind für sich genom­men bereits eine Sel­ten­heit. Dass ein Pres­se­mann in die­ser Zeit eine Bank so kon­se­quent in das kul­tu­relle, soziale und kari­ta­tive Leben einer Stadt ein­ge­bet­tet hat wie Heri­bert Klein, macht seine Bio­gra­fie noch bemer­kens­wer­ter. Stan­ley Vitte brachte es bei der Über­rei­chung der Urkunde auf den Punkt: Klein habe „die Brü­cke zwi­schen Wirt­schaft und Sozia­lem in der Öffent­lich­keit über fünf Jahr­zehnte” gefun­den wie kein Zweiter.

 

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