Symbolbild Rathaus Düsseldorf © Lokalbüro

Sym­bol­bild Rat­haus Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Düs­sel­dorf stellt sich auf min­des­tens zwei wei­tere finan­zi­ell schwie­rige Jahre ein. Mit dem Dop­pel­haus­halt für 2027 und 2028 will die Stadt ihre lau­fen­den Auf­ga­ben finan­zie­ren und zugleich Zeit für einen grund­le­gen­de­ren Kon­so­li­die­rungs­kurs gewin­nen. Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler spricht von einem „Para­dig­men­wech­sel“: Nach Jahr­zehn­ten wach­sen­der finan­zi­el­ler Mög­lich­kei­ten müsse nun die „Ver­tei­lung des Weni­ger“ orga­ni­siert werden.

Der Ent­wurf umfasst 2027 Auf­wen­dun­gen von rund 4,36 Mil­li­ar­den Euro bei Erträ­gen von 3,97 Mil­li­ar­den Euro. Für 2028 ste­hen rund 4,44 Mil­li­ar­den Euro Auf­wen­dun­gen etwa 4,04 Mil­li­ar­den Euro Ein­nah­men gegen­über. Durch einen zusätz­lich ein­ge­plan­ten glo­ba­len Min­der­auf­wand von 85 bezie­hungs­weise 86 Mil­lio­nen Euro wer­den die aus­ge­wie­se­nen Fehl­be­träge redu­ziert. Kel­ler spricht des­halb von pla­ne­ri­schen Defi­zi­ten von „rund 300 Mil­lio­nen Euro per annum“.

Dem­nach beträgt das Defi­zit 2027 exakt 299,1 Mil­lio­nen Euro. Für 2028 wird ein Plan­wert von rund 314,7 Mil­lio­nen Euro ausgewiesen.

Das „Spar­schwein“ ist leer
Wie tief der Ein­schnitt in die Düs­sel­dor­fer Finanz­lage inzwi­schen reicht, macht Stadt­käm­me­rin Doro­thée Schnei­der an den Rück­la­gen fest. In wirt­schaft­lich bes­se­ren Zei­ten habe Düs­sel­dorf eine Aus­gleichs­rück­lage von mehr als 700 Mil­lio­nen Euro auf­ge­baut. Ende 2025 waren davon noch gut 416 Mil­lio­nen Euro vor­han­den. Nach der aktu­el­len Pro­gnose für 2026 wird diese Reserve voll­stän­dig auf­ge­zehrt sein.

Schnei­der beschreibt die bei­den Rück­la­gen anschau­lich: „Aus­gleichs­rück­lage gleich Spar­schwein, all­ge­meine Rück­lage ist das Eigen­ka­pi­tal.“ Ab jetzt gehe es also nicht mehr um den Ver­brauch ange­spar­ter Über­schüsse, son­dern um das Ver­mö­gen der Stadt.

Die Zah­len ver­deut­li­chen die Geschwin­dig­keit: Für 2026 erwar­tet die Käm­me­rei inzwi­schen ein Minus von 472,9 Mil­lio­nen Euro. Diese Pro­gnose ist bereits seit Mitte Sep­tem­ber bekannt; sie liegt damit um 82,5 Mil­lio­nen Euro schlech­ter als der beschlos­sene Haus­halts­an­satz. Ende 2026 wären dadurch bereits rund 56 Mil­lio­nen Euro der all­ge­mei­nen Rück­lage bean­sprucht. Ende 2027 wären es nach der neuen Pla­nung rund 355 Mil­lio­nen Euro, Ende 2028 rund 670 Mil­lio­nen Euro.

Das bedeu­tet auch eine haus­halts­recht­li­che Zäsur. Der Dop­pel­haus­halt wird nach Anga­ben Schnei­ders nicht mehr ledig­lich anzei­ge­pflich­tig sein, son­dern der Bezirks­re­gie­rung zur Geneh­mi­gung vor­ge­legt wer­den müs­sen. Die Käm­me­rin geht davon aus, dass der Ent­wurf geneh­mi­gungs­fä­hig ist.

Dop­pel­haus­halt soll Zeit für struk­tu­relle Ver­än­de­run­gen schaffen
Dass Düs­sel­dorf dies­mal gleich zwei Haus­halts­jahre zusam­men­fasst, ist nach Kel­lers Dar­stel­lung Teil der Kon­so­li­die­rungs­stra­te­gie. Die Stadt habe einen Dop­pel­haus­halt schon frü­her ver­sucht, sich dann wegen zu unsi­che­rer Aus­sich­ten anders ent­schie­den. Nun solle das Instru­ment „Zeit für die not­wen­di­gen struk­tu­rel­len Anpas­sun­gen gewinnen“.

Kel­ler nennt meh­rere Fel­der: Die Per­so­nal­kos­ten sol­len wei­ter begrenzt, Inves­ti­tio­nen auf unab­weis­bare Bedarfe kon­zen­triert und der Gesamt­kon­zern Stadt ein­schließ­lich der Betei­li­gun­gen stär­ker auf die Haus­halts­ziele ver­pflich­tet wer­den. Bau- und Immo­bi­li­en­be­reich sol­len effi­zi­en­ter orga­ni­siert wer­den. Auch bei der Rhein­bahn sol­len Moder­ni­sie­rung und Kos­ten­op­ti­mie­rung das Defi­zit redu­zie­ren, ohne das ÖPNV-Ange­bot wesent­lich infrage zu stellen.

Bis zur Ver­ab­schie­dung des Haus­halts in der Dezem­ber­sit­zung des Stadt­ra­tes soll dar­über hin­aus ein Sta­bi­li­sie­rungs­kon­zept vor­ge­legt wer­den. Es soll nach Kel­lers Wor­ten einen kon­kre­ten Pfad zurück zum „struk­tu­rel­len Haus­halts­aus­gleich“ beschrei­ben; dabei erwägt die Stadt auch externe Unterstützung.

Käm­me­rin Schnei­der macht deut­lich, dass die bis­he­ri­gen Metho­den an Gren­zen gera­ten. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren seien Bud­gets pro­zen­tual gekürzt und bestehende Reser­ven her­aus­ge­nom­men wor­den. „Wir haben die Luft aus den Bud­gets gelas­sen“, sagt sie. Nun sei ein Punkt erreicht, an dem ent­schie­den wer­den müsse, ob bestimmte Dinge über­haupt noch gemacht werden.

An ein­zel­nen Stel­len seien außer­dem Gebüh­ren ange­passt und über eine interne Taskforce wei­tere Kon­so­li­die­rungs­mög­lich­kei­ten gesucht wor­den. Ein Teil die­ser Arbeit sei bereits in den Dop­pel­haus­halt eingeflossen.

Auf­wen­dun­gen sin­ken 2027 zunächst
Tat­säch­lich zeigt der Ent­wurf 2027 eine unge­wöhn­li­che Ent­wick­lung: Trotz all­ge­mei­ner Kos­ten­stei­ge­run­gen sol­len die Gesamt­auf­wen­dun­gen gegen­über 2026 leicht sin­ken. Schnei­der bezeich­net es als Ergeb­nis der bis­he­ri­gen Gegen­maß­nah­men, dass die dyna­mi­sche Kos­ten­ent­wick­lung nicht nur abge­fan­gen werde, son­dern die Auf­wen­dun­gen 2027 sogar um einen zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag zurück­gin­gen. 2028 stei­gen sie aller­dings wie­der. Als einen Grund nennt sie Tarif­ent­wick­lun­gen, die die Stadt nicht selbst beein­flus­sen könne.

Ein erheb­li­cher Teil des Kon­so­li­die­rungs­er­folgs muss aller­dings erst wäh­rend des Haus­halts­voll­zugs erbracht wer­den. Die glo­ba­len Min­der­auf­wen­dun­gen von 85 Mil­lio­nen Euro 2027 und 86 Mil­lio­nen Euro 2028 sind pau­schal ein­ge­plante Haus­halts­ver­bes­se­run­gen. Ohne diese Posi­tio­nen läge die rech­ne­ri­sche Lücke in bei­den Jah­ren jeweils näher an 400 Mil­lio­nen Euro.

Gewer­be­steuer und Grund­steuer sol­len nicht erhöht werden
Auf der Ein­nah­me­seite zieht Kel­ler eine klare Grenze bei der Gewer­be­steuer. Trotz der schwie­ri­gen Haus­halts­lage soll der Hebe­satz nicht stei­gen. Für ihn ist die steu­er­li­che Wett­be­werbs­fä­hig­keit ein Stand­ort­fak­tor. Eine Erhö­hung würde nach sei­ner Dar­stel­lung den Wirt­schafts­stand­ort und lang­fris­tig damit auch die Ein­nah­me­ba­sis gefähr­den. Bevor an die­ser „Steu­er­schraube“ gedreht werde, müss­ten zunächst wei­tere Kon­so­li­die­rungs­mög­lich­kei­ten auf der Aus­ga­ben­seite aus­ge­schöpft werden.

Auch Schnei­der sieht bei den eige­nen Steu­ern nicht das Kern­pro­blem. Düs­sel­dorf habe zwar den außer­ge­wöhn­li­chen Gewer­be­steuer-Höchst­stand frü­he­rer Jahre ver­las­sen, ver­füge aber wei­ter­hin über eine ver­gleichs­weise starke Steu­er­ba­sis. Die Ein­nah­men seien aller­dings vola­til. Kel­ler: „Wir kön­nen für geo­po­li­ti­sche Schocks nichts. Ob die Straße von Hor­mus geöff­net ist oder nicht, wird nicht im Rat der Stadt Düs­sel­dorf ent­schie­den. Aber wir spü­ren die Aus­wir­kun­gen.“ Sowieso sei es schwie­ri­ger, Unter­neh­men nach Deutsch­land und Düs­sel­dorf zu holen. Mit einer Erhö­hung der Steuer wür­den „wir uns damit den Ast absä­gen, auf dem wir alle sitzen.“

Nach rund 1,65 Mil­li­ar­den Euro Gewer­be­steuer im Rekord­jahr 2024 beweg­ten sich Ergeb­nis, Pro­gnose und Plan­an­sätze anschlie­ßend wie­der in Rich­tung 1,4 Mil­li­ar­den Euro.

Stadt ver­weist auf Sozi­al­aus­ga­ben von Bund und LandKel­ler und Schnei­der füh­ren einen wesent­li­chen Teil der struk­tu­rel­len Pro­bleme auf Pflicht­auf­ga­ben zurück, deren Kos­ten nach Auf­fas­sung der Stadt von Bund und Land nicht aus­rei­chend finan­ziert wer­den. Diese Ursa­chen­be­schrei­bung ist die Posi­tion der Düs­sel­dor­fer Ver­wal­tung, ins­be­son­dere die stei­gen­den Trans­fer­auf­wen­dun­gen für Sozial- und Jugendhilfe.

Kel­ler bezif­fert einige Belas­tun­gen: Für Hilfe zur Pflege nennt er 68,3 Mil­lio­nen Euro, für Ein­glie­de­rungs­hilfe 56,4 Mil­lio­nen und für Hil­fen zur Erzie­hung 158,4 Mil­lio­nen Euro. Zusam­men seien dies rund 283 Mil­lio­nen Euro. Wei­tere Belas­tun­gen ent­stün­den unter ande­rem durch Hil­fen zur Gesund­heit, Lebens­un­ter­halt und Unterkunft.

Auch Schnei­der sagt, das Haupt­pro­blem seien inzwi­schen nicht die frei­wil­li­gen Leis­tun­gen: „Es sind vor allen Din­gen Kos­ten im Bereich der pflich­ti­gen Leis­tung.“ Gerade dort seien kom­mu­nale Ein­griffs­mög­lich­kei­ten wesent­lich begrenz­ter. Des­we­gen for­dert Kel­ler: „Ent­we­der ändert man die Gesetze so, dass wir weni­ger Aus­ga­ben haben, was die Sozi­al­staats­re­form eigent­lich leis­ten sollte. Oder die Kos­ten wer­den ein­fach vom Bund über­nom­men, also von dem­je­ni­gen, der die Gesetze auch macht.“

Zusätz­li­chen Druck erwar­tet die Stadt vom Land­schafts­ver­band Rhein­land, an den die Stadt bis­her schon jähr­lich rund 335 Mil­lio­nen Euro zahlt. Kel­ler zufolge könnte eine geplante Erhö­hung der Umlage Düs­sel­dorf mit zusätz­li­chen 72 Mil­lio­nen Euro belas­ten. Er kün­digt poli­ti­schen Wider­stand gegen eine sol­che Erhö­hung an und appel­liert an die Rats­ver­tre­ter beim LVR, eine Erhö­hung abzulehnen.

Fast 200 Mil­lio­nen Euro jähr­lich für die Rheinbahn
Auch die städ­ti­schen Betei­li­gun­gen gera­ten stär­ker in den Fokus. Beson­ders groß ist der Finanz­be­darf der Rhein­bahn. Für sie sind nach Anga­ben Schnei­ders Defi­zit­aus­glei­che von 193 Mil­lio­nen Euro 2027 und 200 Mil­lio­nen Euro 2028 eingeplant.

Gleich­zei­tig betont Schnei­der, dass etwa die Moder­ni­sie­rung des Rhein­bahn-Fuhr­parks, Dekar­bo­ni­sie­rung und Umstel­lung der Betriebs­höfe auf Elek­tro­mo­bi­li­tät zunächst wei­tere Auf­wen­dun­gen ver­ur­sa­chen werden.

Zins­last nähert sich 100 Mil­lio­nen Euro
Ein wei­te­res Pro­blem wächst mit der Ver­schul­dung. Der Zins­auf­wand für Inves­ti­ti­ons- und Liqui­di­täts­kre­dite steigt von knapp 20 Mil­lio­nen Euro 2025 über 63,8 Mil­lio­nen Euro 2026 und 79,3 Mil­lio­nen Euro 2027 auf 96,9 Mil­lio­nen Euro 2028.

Schnei­der beschreibt die Grö­ßen­ord­nung plas­tisch: „Allein 100 Mil­lio­nen für Zin­sen aus­zu­ge­ben, tut schon weh.“ Mit zuneh­men­der Kre­dit­auf­nahme gerate Düs­sel­dorf in eine Abhän­gig­keit, „aus der wir so schnell auch nicht raus­kom­men“. Ende Juni 2026 stan­den 605 Mil­lio­nen Euro Liqui­di­täts­kre­dite und rund eine Mil­li­arde Euro Inves­ti­ti­ons- und För­der­kre­dite in den Büchern. Bis Jah­res­ende rech­net die Stadt mit einem Gesamt­kre­dit­be­stand von etwa 2,1 Mil­li­ar­den Euro.

705 Mil­lio­nen Euro Inves­ti­tio­nen in zwei Jahren
Trotz der Defi­zite soll Düs­sel­dorf wei­ter inves­tie­ren. Für 2027 sind Aus­zah­lun­gen von 448,4 Mil­lio­nen Euro vor­ge­se­hen. Davon ent­fal­len 157,2 Mil­lio­nen auf Schul­trä­ger­auf­ga­ben ein­schließ­lich Schul­bau und 94,2 Mil­lio­nen auf Ver­kehrs­flä­chen und ÖPNV. Für Bauen und Woh­nen sind 45,7 Mil­lio­nen Euro vor­ge­se­hen. Rund 40 Pro­zent der Inves­ti­tio­nen sol­len in Schu­len und Kitas fließen.

2028 ste­hen zunächst 256,9 Mil­lio­nen Euro im Plan, dar­un­ter 65,2 Mil­lio­nen für Schu­len und 53 Mil­lio­nen für Ver­kehr und ÖPNV. Schnei­der weist aller­dings dar­auf hin, dass die­ser nied­ri­gere Wert nicht zwin­gend eine ent­spre­chende Inves­ti­ti­ons­kür­zung bedeu­tet. Pro­jekte wür­den erst auf­ge­nom­men, wenn Pla­nung und Finan­zie­rung hin­rei­chend kon­kret seien; für 2028 könn­ten daher wei­tere Maß­nah­men hinzukommen.

Kel­ler nennt trotz des Spar­kur­ses meh­rere Berei­che, die wei­ter ver­folgt wer­den sol­len: die Situa­tion von Dro­gen­ab­hän­gi­gen und Obdach­lo­sen rund um den Haupt­bahn­hof, Woh­nungs­bau, not­wen­dige Infra­struk­tur­maß­nah­men und Kli­ma­an­pas­sung. Im Woh­nungs­bau befän­den sich der­zeit 16.500 Wohn­ein­hei­ten in Planung.

Zwei Jahre Zeit – aber noch kein aus­ge­gli­che­ner Haushalt
Der Dop­pel­haus­halt doku­men­tiert damit einen Über­gang. Düs­sel­dorf ver­fügt nach Schnei­ders Anga­ben noch über rund 7,5 Mil­li­ar­den Euro Eigen­ka­pi­tal und damit über einen erheb­li­chen finan­zi­el­len Puf­fer. Zugleich warnt sie davor, die­sen Puf­fer dau­er­haft zur Finan­zie­rung lau­fen­der Defi­zite ein­zu­set­zen, weil damit auch die haus­halts­recht­li­chen Spiel­räume klei­ner werden.

Der Ent­wurf selbst führt noch nicht zum Haus­halts­aus­gleich. Viel­mehr sol­len die bei­den Jahre genutzt wer­den, um wei­ter­ge­hende struk­tu­relle Ver­än­de­run­gen vor­zu­be­rei­ten. Kel­ler setzt dabei auf Per­so­nal­kon­so­li­die­rung und Digi­ta­li­sie­rung, eine stär­kere Steue­rung der Betei­li­gun­gen, eine Über­prü­fung des Immo­bi­li­en­be­reichs und eine Kon­zen­tra­tion der Inves­ti­tio­nen auf not­wen­dige Vor­ha­ben. Schnei­der kün­digt zugleich an, dass nach den bis­he­ri­gen pau­scha­len Bud­get­kür­zun­gen künf­tig stär­ker dar­über ent­schie­den wer­den müsse, wel­che Leis­tun­gen Düs­sel­dorf noch finan­zie­ren will und kann. OB Kel­ler frage sich ange­sichts des Defi­zits trotz­dem, warum „immer noch Wün­sche nach Leis­tungs­aus­wei­tun­gen und neuen Pro­jek­ten kom­men oder aber das St.-Florians-Prinzip hoch­ge­hal­ten wird, spa­ren ist schon okay, aber bitte nicht bei mir.“

Damit wird die poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung über den Dop­pel­haus­halt vor­aus­sicht­lich weni­ger um die Frage krei­sen, ob Düs­sel­dorf kon­so­li­die­ren muss, son­dern vor allem darum, wo gekürzt, prio­ri­siert oder zusätz­li­che Ein­nah­men erzielt wer­den sol­len. Letzt­end­lich plä­dierte Kel­ler dafür, den Ent­wurf mit „Objek­ti­vi­tät und Fair­ness“ zu betrach­ten und lädt die Par­teien zur „Mit­wir­kung“ ein, dabei jedoch das „Wohl der Stadt im Auge“ zu behalten.

Jetzt liegt der Ent­wurf bei den Frak­tio­nen. Die große Debatte erfolgt auf der Sit­zung im Dezem­ber, wo der Rat über den Dop­pel­haus­halt 2027/2028 abstim­men wird.