Symbolbild Zoll Düsseldorf © Lokalbüro

Sym­bol­bild Zoll Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Der Zoll am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen hat inner­halb weni­ger Wochen gleich zwei Sen­dun­gen mit gefälsch­ter Ware aus China aus dem Ver­kehr gezo­gen. Ins­ge­samt han­delt es sich um meh­rere Tau­send Pro­dukte, die auf dem Weg in ver­schie­dene euro­päi­sche Län­der waren.

Erste Sen­dung mit Tri­kots und Elektronikzubehör
Bereits am 10. August 2026 wur­den Zoll­be­amte des Zoll­amts Düs­sel­dorf Flug­ha­fen bei einer Sen­dung aus China fün­dig. Sie ent­deck­ten fast 3.100 gefälschte Fuß­ball­tri­kots, 20 Paar Schuhe, 360 Kabel und Lade­ge­räte sowie über 300 Gehäu­se­rück­sei­ten für Smart­phones. Die Ware war ursprüng­lich für die Nie­der­lande bestimmt und sollte auf dem Trans­port­weg über Süd­ko­rea, die Tür­kei und Deutsch­land dort­hin gelangen.

Zwei­ter Fund: Rund 2.000 Handtaschen
Knapp einen Monat spä­ter, am 2. Sep­tem­ber 2026, stie­ßen die Zöll­ner erneut auf eine ver­däch­tige Sen­dung aus China. In ins­ge­samt 38 Kar­tons fan­den sie dies­mal etwa 2.000 Hand­ta­schen bekann­ter Mar­ken­her­stel­ler. Auch diese Ware war für den euro­päi­schen Markt gedacht und sollte über Kasach­stan, die Tür­kei, Deutsch­land und Bel­gien schließ­lich nach Spa­nien wei­ter­ge­lei­tet werden.

Mar­ken­rechts­in­ha­ber bestä­ti­gen Fälschungen
In bei­den Fäl­len setzte sich der Zoll mit den jewei­li­gen Mar­ken­rechts­in­ha­bern in Ver­bin­dung. Diese prüf­ten die sicher­ge­stell­ten Waren und bestä­tig­ten, dass es sich tat­säch­lich um Fäl­schun­gen han­delt. Nach Abschluss der lau­fen­den Ver­fah­ren sol­len sämt­li­che beschlag­nahm­ten Pro­dukte ver­nich­tet werden.