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Zufahrt zum Wasserwerk Flehe wird zur Fahrradstraße – Bauarbeiten starten am Donnerstag

Symbolbild Wasserwerk Flehe © Stadtwerke

Sym­bol­bild Was­ser­werk Flehe © Stadtwerke

Die Zufahrt zum Was­ser­werk Flehe wird künf­tig als Fahr­rad­straße aus­ge­wie­sen. Die Stadt Düs­sel­dorf will damit den Rad­ver­kehr auf der rund einen Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke siche­rer und kom­for­ta­bler machen. Dafür wird zunächst die Fahr­bahn­de­cke der Him­mel­geis­ter Land­straße teil­weise erneu­ert und anschlie­ßend neu mar­kiert. Die Bau­ar­bei­ten begin­nen am Don­ners­tag, 5. Novem­ber, und sol­len bei geeig­ne­ter Wit­te­rung am Mon­tag, 9. Novem­ber 2026, abge­schlos­sen sein.

Betrof­fen ist der Abschnitt von der Ein­mün­dung in die Him­mel­geis­ter Land­straße bis zum Was­ser­werk Flehe. Auf einer Länge von rund 600 Metern ist die Fahr­bahn der­zeit durch Schlag­lö­cher und Risse stark beschä­digt. Dort wird eine neue, 3,5 Zen­ti­me­ter starke Asphalt­deck­schicht auf­ge­bracht. Sie soll die Fahr­bahn­ober­flä­che ver­bes­sern und zugleich die Grund­lage für die neue Mar­kie­rung schaffen.

Wäh­rend der Asphalt­ar­bei­ten wird der betrof­fene Abschnitt für den Ver­kehr gesperrt. Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger wer­den über den par­al­lel zur Mün­che­ner Straße ver­lau­fen­den Geh- und Rad­weg umge­lei­tet. Wäh­rend der anschlie­ßen­den Mar­kie­rungs­ar­bei­ten soll der Ver­kehr zu Fuß und mit dem Fahr­rad an der Bau­stelle vor­bei­ge­führt wer­den. Die Arbei­ten sind mit den Stadt­wer­ken als Betrei­ber des Was­ser­werks Flehe abgestimmt.

Neue Mar­kie­run­gen und Tempo 30
Nach der Sanie­rung erhält die Stre­cke die typi­sche Kenn­zeich­nung einer Fahr­rad­straße. Dazu gehö­ren Fahr­rad­stra­ßen-Pik­to­gramme in regel­mä­ßi­gen Abstän­den und eine durch­ge­hende Begleit­li­nie. An der süd­li­chen Ein­fahrt wird die Fahr­bahn rot ein­ge­färbt. Am nörd­li­chen Zugang ist eben­falls eine Rot­mar­kie­rung vor­ge­se­hen. Sie soll Auto­fah­rer, die aus dem Was­ser­werk kom­men, auf den que­ren­den Rad­ver­kehr auf­merk­sam machen. Zudem wer­den am nörd­li­chen Ende zwei vor­han­dene Steck­pfos­ten entfernt.

Die Zufahrt bleibt auch nach der Umge­stal­tung für Anlie­ger mit Kraft­fahr­zeu­gen befahr­bar. Für den gesam­ten Abschnitt ist künf­tig Tempo 30 vor­ge­se­hen. Da es kei­nen sepa­ra­ten Geh­weg gibt, kön­nen Fuß­gän­ger wei­ter­hin den rech­ten oder lin­ken Fahr­bahn­rand nut­zen. Par­ken bleibt auf der gesam­ten Stre­cke verboten.

Teil des Rhein­rad­wegs Euro­Velo 15
Die Umge­stal­tung geht auf einen Beschluss der Bezirks­ver­tre­tung 9 zurück. Die Stre­cke ist Teil der Euro­Velo-15-Route, des inter­na­tio­na­len Rhein­rad­wegs, und damit eine wich­tige Ver­bin­dung für Rad­fah­rer ent­lang des Rheins. Der Auto­ver­kehr dient auf die­sem Abschnitt dage­gen über­wie­gend der Erschlie­ßung des Was­ser­werks Flehe.

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