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DEG bezwingt auch Kassel: Turnbull trifft zum 2:1‑Sieg in der Verlängerung

© DEG

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Die Düs­sel­dor­fer EG bleibt in der Erfolgs­spur. Im Heim­spiel gegen die Kas­sel Hus­kies setzte sich das Team am Frei­tag­abend vor mehr als 7150 Zuschau­ern im PSD BANK DOME mit 2:1 nach Ver­län­ge­rung durch. Nach einer 1:0‑Führung und dem zwi­schen­zeit­li­chen Aus­gleich der Gäste sorgte Car­ter Turn­bull in der Over­time für den umju­bel­ten Sieg­tref­fer. Damit sicherte sich die DEG zwei wei­tere wich­tige Punkte gegen einen star­ken Konkurrenten.

Die Par­tie ent­wi­ckelte sich von Beginn an zu einem inten­si­ven und hoch­klas­si­gen Duell zweier Mann­schaf­ten, die unbe­dingt gewin­nen woll­ten. Die DEG kam zu guten Mög­lich­kei­ten, musste sich aber zunächst auch gegen gefähr­li­che Angriffe der Hus­kies behaup­ten. Beson­ders in Unter­zahl war die Mann­schaft gefor­dert. In der 13. Minute muss­ten die Düs­sel­dor­fer wegen zu vie­ler Spie­ler auf dem Eis zwei Minu­ten mit einem Mann weni­ger aus­kom­men. Kas­sel nutzte die Über­zahl zu meh­re­ren gefähr­li­chen Abschlüs­sen, doch Tor­hü­ter Niklas Lun­e­mann und seine Vor­der­leute ver­hin­der­ten einen Gegentreffer.

In der 17. Minute belohnte sich die DEG für ihren Ein­satz. Andrew Bodnarchuk setzte sich auf der rech­ten Seite durch und legte auf Noah Mün­zen­ber­ger ab, der zum 1:0 ein­schob. Ville Jär­ve­läi­nen erhielt die zweite Vor­lage. Mit die­ser Füh­rung ging es in die erste Drittelpause.

Auch im zwei­ten Abschnitt blieb Kas­sel gefähr­lich. Beson­ders eine fast zwei­mi­nü­tige dop­pelte Unter­zahl stellte die Düs­sel­dor­fer vor eine große Her­aus­for­de­rung. Fabian Herr­mann und Tariq Ham­mond saßen gleich­zei­tig auf der Straf­bank. Die Hus­kies kamen zu zahl­rei­chen Abschlüs­sen, doch Lun­e­mann zeigte eine starke Leis­tung und hielt sei­nen Kas­ten sau­ber. Die DEG ver­tei­digte lei­den­schaft­lich und ret­tete die knappe Füh­rung in die zweite Pause.

Im Schluss­drit­tel wurde es erneut dra­ma­tisch. Wie­der musste Düs­sel­dorf eine dop­pelte Unter­zahl über­ste­hen. Dies­mal nutz­ten die Gäste ihre Chance: Brendan O’Donnell traf in der 42. Minute mit einem Schuss von halb­lin­ker Posi­tion zum 1:1. Der ehe­ma­lige Düs­sel­dor­fer erhielt anschlie­ßend wegen unsport­li­chen Ver­hal­tens eine zehn­mi­nü­tige Dis­zi­pli­nar­strafe. In der Folge ent­wi­ckelte sich ein offe­ner Schlag­ab­tausch mit Chan­cen auf bei­den Sei­ten. Zwei Minu­ten vor dem Ende hat­ten die Hus­kies Pech, als Dar­ren Miesz­kow­ski nur den Pfos­ten traf. So ging die Begeg­nung nach 60 Minu­ten in die Verlängerung.

Dort dau­erte es gerade ein­mal 19 Sekun­den, bis die Ent­schei­dung fiel. Car­ter Turn­bull nahm die Scheibe im eige­nen Drit­tel auf, star­tete einen Allein­gang, zog um das Kas­se­ler Tor herum und fand anschlie­ßend den freien Raum für sei­nen Abschluss. Sein Tref­fer zum 2:1 ließ die Fans im PSD BANK DOME jubeln. Die Vor­la­gen kamen von Faber und Corey Mackin.

Für die DEG geht es bereits am Sonn­tag wei­ter. Dann steht um 17 Uhr das Aus­wärts­spiel bei den Eis­pi­ra­ten Crim­mit­schau auf dem Pro­gramm. Anschlie­ßend folgt die Deutsch­land-Cup-Pause. Am 13. Novem­ber geht es in Mem­min­gen wei­ter. Das nächste Heim­spiel im PSD BANK DOME fin­det am 15. Novem­ber gegen Ravens­burg statt. Zwei Tage spä­ter, am 17. Novem­ber, sind die Star­bulls Rosen­heim in Düs­sel­dorf zu Gast. Ein­tritts­kar­ten gibt es unter www.degtickets.de.

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