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100 Jahre Prinzengarde Blau-Weiss: Elena Panknin gestaltet den Jubiläumsorden

Der Jubiläumsorden der Prinzengarde Blau-Weiss für die Session 2026/2027. © LB / Olaf Oidtmann

Der Jubi­lä­ums­or­den der Prin­zen­garde Blau-Weiss für die Ses­sion 2026/2027. © LB / Olaf Oidtmann

Zum 100-jäh­ri­gen Bestehen der Prin­zen­garde Blau-Weiss erhält die Garde einen ganz beson­de­ren Ses­si­ons­or­den: Die Düs­sel­dor­fer Künst­le­rin Elena Pan­knin hat das Motiv für die Ses­sion 2026/2027 ent­wor­fen. Ihr Werk ver­bin­det die Geschichte der tra­di­ti­ons­rei­chen Garde mit zahl­rei­chen Bezü­gen zur Lan­des­haupt­stadt. Vor­ge­stellt wurde der Jubi­lä­ums­or­den am Diens­tag in den Räu­men der Natio­nal-Bank an der Heinrich-Heine-Allee.

Ein Jahr­hun­dert Düs­sel­dor­fer Kar­ne­vals­ge­schichte ver­dient einen beson­de­ren Orden. Für die Prin­zen­garde Blau-Weiss, Leib­garde der Prin­zes­sin Vene­tia, hat die Künst­le­rin Elena Pan­knin diese Auf­gabe über­nom­men. Ihr Ent­wurf ist eine künst­le­ri­sche Hom­mage an die Stadt, in der die Garde seit 1927 fest ver­wur­zelt ist.

Auf den ers­ten Blick fal­len die unge­wöhn­li­che Form und die Gestal­tung in Blau und Weiß auf. Wer genauer hin­sieht, ent­deckt zahl­rei­che Bezüge zur Lan­des­haupt­stadt. Bekannte Bau­werke und Düs­sel­dor­fer Wahr­zei­chen fin­den sich ebenso wie­der wie Sym­bole, die eng mit dem Lebens­ge­fühl der Stadt ver­bun­den sind. Auch die desi­gnierte Vene­tia Vale­rie ist auf dem Orden ver­ewigt. Damit bekommt das Jubi­lä­ums­stück eine per­sön­li­che Note und schlägt eine Brü­cke zwi­schen der kom­men­den Ses­sion, der Garde und ihrer Heimatstadt.

Mit der Gestal­tung des Ordens setzt Blau-Weiss eine beson­dere Tra­di­tion fort. Seit dem Jahr 2000 beauf­tragt die Prin­zen­garde renom­mierte Künst­ler mit der Gestal­tung ihrer Ses­si­ons­or­den. So ist über die Jahre eine Kunst-Edi­tion ent­stan­den, die im Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val eine beson­dere Stel­lung ein­nimmt. Zu den bis­he­ri­gen Gestal­tern zäh­len bedeu­tende Ver­tre­ter der zeit­ge­nös­si­schen Kunst wie Otto Piene, Heinz Mack, Mar­kus Lüpertz, Gün­ther Uecker und Tho­mas Ruff. Auch Katha­rina Sie­ver­ding und Imi Knoe­bel haben bereits einen Orden für die Garde entworfen.

Mit Elena Pan­knin wird diese Reihe nun fort­ge­setzt. Die gebür­tige Gros­nye­rin kam 1991 nach Düs­sel­dorf und hat hier ihren künst­le­ri­schen Weg ein­ge­schla­gen. Nach einer Aus­bil­dung zur Mode­de­si­gne­rin an der Mode­schule Düs­sel­dorf führte sie ihr Weg an die Kunst­aka­de­mie. Dort schloss sie 2017 als Meis­ter­schü­le­rin von Pro­fes­sor Sieg­fried Anz­in­ger ab. Heute arbei­tet sie als Male­rin und prä­sen­tiert ihre Werke auch international.

Die Vor­stel­lung in den Räu­men der Natio­nal-Bank an der Hein­rich-Heine-Allee bil­dete den Rah­men für die Prä­sen­ta­tion des Jubi­lä­ums­or­dens. Mit dem Ent­wurf von Elena Pan­knin erhält die Prin­zen­garde Blau-Weiss zum 100-jäh­ri­gen Bestehen ein ganz beson­de­res Erin­ne­rungs­stück: ein Kunst­werk, das die Ver­bun­den­heit mit Düs­sel­dorf sicht­bar macht und zugleich ein Stück Stadt- und Kar­ne­vals­ge­schichte festhält.

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