Gemeinsam Schule digitalisieren: Düsseldorf treibt den digitalen Wandel an Schulen voran

Im Rahmen der Veranstaltung stellten Fachfirmen unter anderem die in der Düsseldorfer Schullandschaft etablierten Leistungen vor. Dazu zählten das umfassende Glasfasernetz sowie optimierte Lieferketten für Notebooks. Zudem erhielten Interessierte Praxisbeispiele zu den Themen Linuxmuster oder Geräteverwaltung und konnten sich etwa über pädagogische Mediennutzung, den KI-Chatbot AISChat, die digitale Pinnwand Edumaps und 3D‑Druck informieren. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Claus Langer
Mehr als 50.000 digitale Endgeräte, digitale Tafeln in jedem Klassenzimmer und ein flächendeckendes Glasfasernetz: Bei einer Veranstaltung in der Élise Freinet Gesamtschule in Heerdt tauschten sich Schulen, Bildungspartner und Fachfirmen über die digitale Zukunft des Unterrichts aus.
Wie weit ist die Digitalisierung an Düsseldorfs Schulen vorangeschritten und welche Möglichkeiten bietet sie für den Unterricht von morgen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich am Dienstag, 3. November 2026, die Veranstaltung „Gemeinsam Schule digitalisieren“ in der Élise Freinet Gesamtschule in Heerdt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnete den Vernetzungs- und Austauschterm in Anwesenheit zahlreicher Vertreter Düsseldorfer Schulen, Bildungspartner und Fachfirmen.
Dabei verwies Keller auf die Fortschritte der vergangenen Jahre. „Wir treiben die Digitalisierung der Düsseldorfer Schulen fortwährend weiter voran“, sagte der Oberbürgermeister. Ein flächendeckender Anschluss an das Glasfasernetz ermögliche den Schulen einen verlässlichen Einsatz unterschiedlicher Hardware und die Umsetzung moderner pädagogischer Unterrichtsmöglichkeiten. Nach Angaben der Stadt stehen den Schülerinnen und Schülern inzwischen mehr als 50.000 digitale Endgeräte zur Verfügung. Zudem sei jedes Klassenzimmer mit einer digitalen Tafel ausgestattet.
Wie diese Infrastruktur im Schulalltag genutzt werden kann, zeigten verschiedene Fachfirmen und Bildungspartner. Vorgestellt wurden unter anderem das Düsseldorfer Glasfasernetz, optimierte Lieferketten für Notebooks sowie Lösungen für die Geräteverwaltung und das Betriebssystem Linuxmuster. Weitere Themen waren die pädagogische Nutzung digitaler Medien, der KI-Chatbot AISChat, die digitale Pinnwand Edumaps und der Einsatz von 3D-Druck im Unterricht.
Auch über die technischen Möglichkeiten hinaus wurde diskutiert. So ging es um den Beitrag digitaler Lernmittel zu mehr Bildungsgerechtigkeit, um Gewaltprävention im digitalen Zeitalter und um die Frage, wie sich die digitale Bildung in Düsseldorf künftig entwickeln soll.
Ein Schwerpunkt der weiteren Arbeit liegt auf dem Ausbau einer zentral durch den Schulträger administrierten IT-Infrastruktur. Sie soll den Schulen eine sichere und möglichst unabhängig von einzelnen Endgeräten nutzbare technische Grundlage bieten. Gleichzeitig soll der Aufwand für die Administration vor Ort sinken.
Der Austausch zwischen Stadt, Schulen, Bildungspartnern und Fachfirmen soll dazu beitragen, die Digitalisierung an Düsseldorfs Schulen weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die technischen Voraussetzungen zu verbessern und digitale Möglichkeiten sinnvoll in den Unterricht zu integrieren.