Grand Meeting am Rittergut Birkhof © LB / Olaf Oidtmann

Grand Mee­ting am Rit­ter­gut Birk­hof © LB / Olaf Oidtmann

 

Zum 20. Mal öff­net das Grand Mee­ting am Rit­ter­gut Birk­hof in Kor­schen­broich bei Düs­sel­dorf seine Tore – und das Jubi­läum ver­spricht ein beson­ders ein­drucks­vol­les Fest der Auto­mo­bil­ge­schichte zu wer­den. Vom 31. Juli bis 2. August 2026 ver­wan­delt sich das Gelände erneut in ein gro­ßes Open-Air-Museum, das ame­ri­ka­ni­sche Renn­wa­gen, bri­ti­sche Iko­nen, ita­lie­ni­sches Lebens­ge­fühl und fran­zö­si­sche Ein­zel­stü­cke unter einem Motto ver­eint: „Grand Mee­ting – all in one.”

Was das Fes­ti­val seit zwei Jahr­zehn­ten von ande­ren Old­ti­mer­tref­fen unter­schei­det, ist sein Anspruch: Auto­mo­bil­ge­schichte wird hier nicht hin­ter Glas prä­sen­tiert, son­dern erlebt. In den Pad­docks kön­nen Besu­cher die Fahr­zeuge haut­nah erle­ben, klas­si­sche Renn­wa­gen auf höchs­tem Niveau in Aktion sehen und in eine Atmo­sphäre ein­tau­chen, die zwi­schen Gar­ten­party und Motor­sport­ge­schichte changiert.

Eine Welt­pre­miere, die Deutsch­land nicht wie­der­se­hen wird

Das viel­leicht außer­ge­wöhn­lichste Expo­nat des Jubi­lä­ums­jah­res ist ein Fahr­zeug, das selbst Ken­ner kaum ken­nen dürf­ten: der Ala­ma­gny-Pro­to­typ von 1947. Das Uni­kat wurde vom fran­zö­si­schen Inge­nieur Mar­cel Ala­ma­gny ent­wor­fen, der auch für Renault und Gor­dini kon­stru­ierte und sich vom visio­nä­ren Kon­struk­teur Gabriel Voi­sin inspi­rie­ren ließ, das Auto­mo­bil der Nach­kriegs­zeit grund­le­gend neu zu den­ken. Das Ergeb­nis ist bemer­kens­wert: eine abso­lut sym­me­tri­sche Alu­mi­ni­um­ka­ros­se­rie – damals ein exo­ti­scher Werk­stoff aus dem Flug­zeug­bau – sitzt auf einer Zen­tralachse und wird durch je ein Ein­zel­rad vorne und hin­ten in der soge­nann­ten Dia­mond-Wheel-For­ma­tion sta­bi­li­siert. Vier Per­so­nen fin­den darin Platz, sit­zend Rücken an Rücken. Offi­zi­ell vor­ge­stellt wurde das Fahr­zeug auf dem Pari­ser Auto­mo­bil-Salon 1948.

Beim Grand Mee­ting 2026 wird der Ala­ma­gny auf der Rund­stre­cke der Racing Legends zu erle­ben sein – und das zum letz­ten Mal in Deutsch­land. Anschlie­ßend wird das fah­rende Stück Design­ge­schichte über Rot­ter­dam in eine Muse­ums­samm­lung in die USA verschifft.

Dress­code: Pflicht ist nichts, Stil ist alles

Zum Grand Mee­ting gehört tra­di­tio­nell auch ein gepfleg­ter Auf­tritt. Das Fes­ti­val ver­steht sich als bunte Auto­mo­bil-Gar­ten­party, bei der Bent­ley-Boys und Dan­dys ebenso will­kom­men sind wie Damen mit Fasci­na­tor, Renn­fah­rer im Over­all oder ele­gante Paare mit Schirm und Melone. Ein Dress­code-Wett­be­werb kürt auch 2026 die stim­migs­ten Looks des Fes­ti­vals; für Damen gibt es den „Con­cours d’Cha­peau” für den schöns­ten Look mit Hut, zu gewin­nen sind eine große Fla­sche Moët & Chan­don sowie 500 Euro in bar. Inspi­ra­tion zum Dress­code gibt es unter www.grandmeeting.de/besucher/dresscode.

Tickets im Vor­ver­kauf sichern

Die Ein­tritts­kar­ten für das Jubi­lä­ums­fes­ti­val sind limi­tiert – und erfah­rungs­ge­mäß früh­zei­tig ver­grif­fen. Erst­mals könnte in die­sem Jahr ein ein­zel­ner Fes­ti­val­tag bereits im Vor­feld aus­ver­kauft sein. Wer das Grand Mee­ting vom 31. Juli bis 2. August am Rit­ter­gut Birk­hof in Kor­schen­broich nicht ver­pas­sen möchte, sollte sich früh­zei­tig ein Vor­ver­kaufs­ti­cket sowie einen Park­aus­weis – wahl­weise für All­tags­fahr­zeuge oder für Old­ti­mer auf dem Gras­feld direkt im Fes­ti­val – sichern. Tickets sind erhält­lich unter classic-days.shop, wei­tere Infor­ma­tio­nen unter www.grandmeeting.de.

 

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