
Beigeordnete Miriam Koch (l.) und Frau Tatiana Helfrich, Geschäftsführerin der Stiftung Nachhaltigkeit der Stadtsparkasse Düsseldorf, testeten den neuen Wasserspender in der Zentralbibliothek im KAP1. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert
Wer künftig in der Zentralbibliothek im KAP1 am Konrad-Adenauer-Platz eine Pause einlegt, muss nicht mehr auf ein Getränk aus dem Kiosk zurückgreifen. Seit kurzem steht dort ein moderner Wasserspender mit Festwasseranschluss, an dem sich Besucherinnen und Besucher kostenlos mit Trinkwasser versorgen können. Möglich gemacht hat die Anschaffung die Stiftung Nachhaltigkeit der Stadtsparkasse Düsseldorf, die sich für eine klimaneutrale und zukunftsfähige Entwicklung der Stadt einsetzt.
Die Stiftung fördert nach eigenen Angaben gezielt Projekte aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Wissenschaft, Forschung und Bildung. Ihre Geschäftsführerin Tatiana Helfrich sieht in der neuen Station ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich ökologisches Engagement unmittelbar im Alltag der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer bemerkbar macht.
Auch bei der Stadt stößt das Projekt auf Zustimmung. Kulturdezernentin Miriam Koch betont, dass mit dem Spender ein Wunsch erfüllt werde, der von Bibliotheksbesuchern immer wieder geäußert worden sei. Der unkomplizierte Zugang zu kostenlosem Trinkwasser mache den Aufenthalt in der Bibliothek noch angenehmer.
Mit der neuen Anlage reiht sich die Zentralbibliothek zudem in das bundesweite Refill-Netzwerk ein und positioniert sich zugleich als einer der sogenannten “kühlen Orte” in Düsseldorf, die an heißen Tagen Erfrischung bieten sollen. Ziel ist es, den Verbrauch von Einwegflaschen zu senken und damit sowohl Ressourcen zu schonen als auch die Menge an Plastikmüll zu verringern.
Die Trinkwasserstation reiht sich in ein größeres Engagement der Stadtbüchereien Düsseldorf für Nachhaltigkeit ein. Als Mitglied im Netzwerk Grüne Bibliothek sowie im Düsseldorfer Bündnis für Nachhaltigkeit verfolgen die Büchereien seit längerem das Ziel, ökologische Verantwortung mit ihrem öffentlichen Auftrag zu verbinden. Damit unterstützen sie unter anderem auch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, zu denen ein schonender Umgang mit Wasserressourcen sowie der weltweite Zugang zu sicherem und bezahlbarem Trinkwasser zählen.