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Nach 18 Jahren: Markus Krämer verlässt Alt Schuss

Markus Krämer © Frankenhauser Fotografie

Mar­kus Krä­mer © Fran­ken­hau­ser Fotografie

Nach der Kar­ne­vals­ses­sion 2026/2027 ist Schluss: Mar­kus Krä­mer been­det seine Zeit bei der Düs­sel­dor­fer Band Alt Schuss. Als Gitar­rist, Song­schrei­ber und Kom­po­nist hat er die musi­ka­li­sche Ent­wick­lung der Gruppe seit 2008 ent­schei­dend mit­ge­prägt. Bis Ascher­mitt­woch 2027 steht er noch mit sei­nen Band­kol­le­gen auf der Bühne.

Mehr als 1000 Auf­tritte, zahl­rei­che Songs und viele gemein­same Erleb­nisse: Mar­kus Krä­mer blickt auf 18 Jahre bei Alt Schuss zurück. In die­ser Zeit gehör­ten Auf­tritte im Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val, Fern­seh­ter­mine unter ande­rem beim WDR und Begeg­nun­gen mit zahl­rei­chen Künst­lern zu sei­nem Musikerle­ben. Mit sei­nen Kom­po­si­tio­nen trug er dazu bei, dass Alt Schuss zu einer fes­ten Größe im Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val wurde.

Sein Ent­schluss, die Band zu ver­las­sen, ist nach eige­nen Anga­ben über län­gere Zeit gereift. Per­sön­li­che und musi­ka­li­sche Vor­stel­lun­gen hät­ten sich wei­ter­ent­wi­ckelt. Vor allem bei der Frage, wie es musi­ka­lisch und in der Zusam­men­ar­beit künf­tig wei­ter­ge­hen soll, gebe es unter­schied­li­che Ansichten.

„Ich habe mir diese Ent­schei­dung nicht leicht gemacht. Alt Schuss war 18 Jahre lang ein wich­ti­ger Teil mei­nes Lebens“, sagt Krä­mer. Er sei dank­bar für die gemein­same Zeit, die Auf­tritte und die vie­len Begeg­nun­gen. Zugleich sehe er für sich keine aus­rei­chende gemein­same Per­spek­tive mehr. Des­halb wolle er sei­nen musi­ka­li­schen Weg nach der Ses­sion 2026/2027 außer­halb der Band fortsetzen.

Bei Alt Schuss wird die Ent­schei­dung mit Bedau­ern auf­ge­nom­men, zugleich respek­tiert die Band den Schritt. „Natür­lich sehen wir Mar­kus’ Ent­schei­dung mit einem wei­nen­den Auge. Gleich­zei­tig respek­tie­ren wir sie jedoch und wün­schen ihm für sei­nen wei­te­ren musi­ka­li­schen Weg alles Gute“, sagt Björn Bee­ren von Alt Schuss. In 18 Jah­ren sei viel gemein­sam ent­stan­den. Die Band bli­cke auf zahl­rei­che schöne und ver­rückte Momente zurück, aber auch auf schwie­rige Pha­sen. Ins­be­son­dere die Corona-Zeit habe allen Betei­lig­ten viel abverlangt.

Ganz ver­schwin­den soll Krä­mer aus dem Umfeld der Band aller­dings nicht. Alt Schuss kann sich eine wei­tere Zusam­men­ar­beit in ande­rer Form vor­stel­len. Song­ideen und Kom­po­si­tio­nen aus sei­ner Feder seien wei­ter­hin will­kom­men. Auch gele­gent­li­che Aus­hilfs­ein­sätze auf der Bühne blei­ben mög­lich. Die Ver­bin­dung soll also über das Ende der gemein­sa­men Auf­tritte hin­aus bestehen bleiben.

Bis Ascher­mitt­woch 2027 will Krä­mer die Ses­sion mit Alt Schuss wie geplant zu Ende brin­gen. Die ver­blei­ben­den Auf­tritte sol­len den gemein­sa­men Weg abrun­den. Dabei möchte er sich auch per­sön­lich vom Publi­kum ver­ab­schie­den. Sein Dank gilt allen, die die Band über die Jahre unter­stützt, ihre Musik gehört und im Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val mit ihr gefei­ert haben.

Nach der Ses­sion 2026/2027 beginnt für Mar­kus Krä­mer ein neuer musi­ka­li­scher Abschnitt. Alt Schuss setzt die eigene Geschichte fort. Die 18 gemein­sa­men Jahre blei­ben ein prä­gen­des Kapi­tel – für die Band ebenso wie für ihren lang­jäh­ri­gen Gitar­ris­ten und Songschreiber.

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