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NRW-Landtag öffnet am Sonntag seine Türen für Besucher

Sym­bol­bild Land­tag / Wan­del­halle © Land­tag NRW

Wer schon immer einen Blick hin­ter die Kulis­sen des nord­rhein-west­fä­li­schen Par­la­ments wer­fen wollte, hat am kom­men­den Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026, Gele­gen­heit dazu. Der Land­tag am Düs­sel­dor­fer Rhein­ufer öff­net von 11 bis 16 Uhr seine Türen. Der Ein­tritt ist kos­ten­los, eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Der letzte Ein­lass ist um 15.30 Uhr. Besu­cher müs­sen aller­dings einen Aus­weis mitbringen.

Bei einem Besuch kön­nen Inter­es­sierte das Par­la­ments­ge­bäude ken­nen­ler­nen und mehr über die Arbeit der Abge­ord­ne­ten erfah­ren. Der Besu­cher­dienst bie­tet dafür eine rund 45-minü­tige Füh­rung an. Wer lie­ber selbst auf Ent­de­ckungs­tour gehen möchte, kann das Gebäude auch eigen­stän­dig erkun­den. Mit dem Smart­phone lässt sich jeder­zeit eine Audio-Tour star­ten, die unter ande­rem am Ple­nar­saal und den Frak­ti­ons­sä­len vorbeiführt.

Ein wei­te­rer Ein­blick in die par­la­men­ta­ri­sche Arbeit erwar­tet die Gäste auf einer 240-Grad-Pan­orama-Lein­wand. Ein Film ver­mit­telt dort anschau­lich, wie die Abge­ord­ne­ten im Land­tag arbeiten.

Aktu­ell ist zudem in der Bür­ger­halle eine Aus­stel­lung über die NS-Gedenk­stät­ten und Erin­ne­rungs­orte in Nord­rhein-West­fa­len zu sehen. Sie zeigt, wie eng die Geschichte des Natio­nal­so­zia­lis­mus mit den Orten ver­bun­den ist, an denen die Men­schen heute leben.

Land­tags­prä­si­dent André Kuper betont die Bedeu­tung des Par­la­ments als Ort der Demo­kra­tie und der poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen. Zugleich ver­weist er auf die Ver­ant­wor­tung, die Erin­ne­rung an die Ver­bre­chen des Natio­nal­so­zia­lis­mus wach­zu­hal­ten. Gerade in einer Zeit, in der gesell­schaft­li­che Spal­tung, Radi­ka­li­sie­rung und das Ver­harm­lo­sen der Geschichte wie­der eine Rolle spiel­ten, seien die Gedenk­stät­ten wich­tige Orte der Erin­ne­rung und Orientierung.

Der Besuch am Sonn­tag bie­tet damit nicht nur die Gele­gen­heit, die beson­dere Archi­tek­tur des Land­tags ken­nen­zu­ler­nen, son­dern auch einen Ein­blick in die par­la­men­ta­ri­sche Arbeit und die Geschichte Nord­rhein-West­fa­lens zu gewinnen.

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