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Ein Herz für UNICEF: Düsseldorfer Künstlerin gestaltet Kunstwerk für Hilden

Heribert Klein, Dr. Claus Pommer und Meral Alma © Stadt Hilden

Heri­bert Klein, Dr. Claus Pom­mer und Meral Alma © Stadt Hilden

Die bun­des­weite Geburts­tags­ak­tion „Ein Herz für UNICEF“ bekommt Zuwachs: Auch Hil­den betei­ligt sich an der Initia­tive zum 80. Geburts­tag des Kin­der­hilfs­werks der Ver­ein­ten Natio­nen. Das Beson­dere daran: Das Kunst­herz stammt von der inter­na­tio­nal renom­mier­ten Künst­le­rin Meral Alma, die aus Düs­sel­dorf kommt. Ihr Ent­wurf wurde in der Düs­sel­dor­fer Kunst­gie­ße­rei Prof. Karl-Heinz Schmäke in Bronze umge­setzt. Am Mitt­woch, 4. Novem­ber, wurde das fer­tige Kunst­werk im Hil­de­ner Rat­haus im Bei­sein von Bür­ger­meis­ter Dr. Claus Pom­mer an Heri­bert Klein über­ge­ben, der die bun­des­weite Aktion ins Leben geru­fen hat.

Für Heri­bert Klein schließt sich damit ein wei­te­rer Kreis sei­ner beson­de­ren Initia­tive. Der Düs­sel­dor­fer und Mit­glied des Deut­schen Komi­tees für UNICEF möchte zum run­den Geburts­tag des Kin­der­hilfs­werks 80 Städte in Deutsch­land zusam­men­brin­gen. Jede Stadt soll mit einem indi­vi­du­ell gestal­te­ten Kunst­herz gra­tu­lie­ren. Düs­sel­dorf ist bereits mit drei Künst­ler­her­zen von Cam­pino, Die­ter Nuhr und The­resa Kall­rath ver­tre­ten. Nun kommt Hil­den hinzu – mit einem Werk, das eben­falls eine beson­dere Ver­bin­dung zur Lan­des­haupt­stadt hat.

Meral Alma hat sich für Bronze ent­schie­den. Das Mate­rial steht für Bestän­dig­keit und soll die Bot­schaft des Kunst­werks über den eigent­li­chen Geburts­tag hin­aus bewah­ren. Die Künst­le­rin ver­bin­det mit der Aktion auch eine per­sön­li­che Geschichte: Bereits vor rund zehn Jah­ren gestal­tete sie ein Herz aus Fich­ten­holz für UNICEF. Heute hat sie ihre dama­lige Idee in Bronze neu inter­pre­tiert. Die Umset­zung in der Düs­sel­dor­fer Kunst­gie­ße­rei Prof. Karl-Heinz Schmäke ver­leiht dem Ent­wurf eine dau­er­hafte Form.

„Damals war es ein Zei­chen der Hoff­nung. Heute ist es ein Herz aus Bronze, einem Mate­rial, das Jahr­hun­derte über­dau­ert. Darin liegt für mich ein Ver­spre­chen, das bleibt: nicht weg­zu­se­hen, wenn Kin­der uns brau­chen, son­dern genau hin­zu­se­hen“, erklärt Alma. Das Recht jedes Kin­des auf Schutz und eine unbe­schwerte Kind­heit sei unab­hän­gig davon, wo es gebo­ren werde. Dass ihr Kunst­werk nun in Hil­den über­ge­ben wurde, bedeute ihr beson­ders viel. Schließ­lich ver­binde die Stadt eine inzwi­schen 40-jäh­rige Tra­di­tion mit der UNICEF-Gala.

Auch Bür­ger­meis­ter Dr. Claus Pom­mer wür­digte die Betei­li­gung Hil­dens. Das Wohl von Kin­dern, ins­be­son­dere von Kin­dern in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen, habe in der Stadt einen hohen Stel­len­wert. Die Gestal­tung durch Meral Alma ver­leihe der Bot­schaft der Aktion einen eige­nen künst­le­ri­schen Aus­druck. Das Bron­ze­herz sei des­halb mehr als ein Geburts­tags­gruß: Es stehe für Mensch­lich­keit, Mit­ge­fühl und die gemein­same Ver­ant­wor­tung für die Zukunft von Kindern.

Für Klein ist die Aktion zugleich eine Fort­set­zung einer Erfolgs­ge­schichte, die vor 25 Jah­ren begann. 2001 über­reichte er sei­nem Freund, dem dama­li­gen UNICEF-Welt­bot­schaf­ter Sir Peter Usti­nov, ein ein­fa­ches Herz aus Fich­ten­holz aus dem öster­rei­chi­schen Filz­moos zu des­sen 80. Geburts­tag. Aus der Idee ent­wi­ckelte sich eine Hilfs­ak­tion, die in bis­lang 17 Ein­zel­ak­tio­nen mehr als eine Mil­lion Euro für Kin­der in Not einbrachte.

Mit der aktu­el­len Initia­tive wird diese Idee auf 80 Städte aus­ge­wei­tet. Die Kunst­her­zen sol­len nicht nur Glück­wün­sche zum UNICEF-Jubi­läum über­mit­teln, son­dern auch daran erin­nern, dass der Ein­satz für Kin­der welt­weit wei­ter­hin drin­gend not­wen­dig ist. Für Düs­sel­dorf ist die Betei­li­gung Hil­dens dabei eine schöne Ver­bin­dung: Eine Düs­sel­dor­fer Künst­le­rin setzt mit ihrem Kunst­werk ein Zei­chen in der Nach­bar­stadt – und Heri­bert Kleins Idee trägt immer wei­tere Kreise.

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