Jacques Tilly © Lokalbüro

Jac­ques Tilly © Lokalbüro

 

Eine Pre­miere im Hein­rich-Heine-Insti­tut: Erst­mals über­nimmt ein Künst­ler eine soge­nannte Objekt­pa­ten­schaft für die neue Dau­er­aus­stel­lung des Hau­ses, die im Herbst eröff­net wer­den soll. Die Wahl fiel auf nie­mand gerin­ge­ren als Jac­ques Tilly, den Düs­sel­dor­fer Kar­ne­vals­künst­ler, der mit sei­nen Mot­to­wa­gen und sati­ri­schen Figu­ren weit über die Stadt­gren­zen hin­aus bekannt ist. Am Don­ners­tag, 27. August, stellt er ab 19 Uhr im Insti­tut an der Bil­ker Straße 12–14 das von ihm aus­ge­wählte Samm­lungs­stück per­sön­lich vor.

Was Tilly kon­kret aus dem Fun­dus des Insti­tuts aus­ge­sucht hat, bleibt bis zum Abend selbst ein Geheim­nis. Klar ist nur: Der Künst­ler wird live vor Publi­kum erklä­ren, warum gerade die­ses Objekt seine Auf­merk­sam­keit gefun­den hat, und dabei auch von sei­ner per­sön­li­chen Bezie­hung zu Hein­rich Heine erzäh­len. Die Auf­zeich­nung des Abends soll spä­ter Teil der neuen Dau­er­aus­stel­lung wer­den – Besu­cher der Ver­an­stal­tung erle­ben also unmit­tel­bar mit, wie ein Stück Aus­stel­lungs­ge­schichte ent­steht. Im Anschluss an seine Objekt­vor­stel­lung stellt sich Tilly im Talk wei­te­ren Fra­gen zu sei­nem Ver­hält­nis zu Heine und den Beweg­grün­den für die Patenschaft.

Neben der Objekt­pa­ten­schaft war­tet an die­sem Abend noch eine zweite Über­ra­schung: Tilly prä­sen­tiert eine eigens geschaf­fene Heine-Skulp­tur, die künf­tig in den Aus­stel­lungs­räu­men des Insti­tuts zu sehen sein wird. Wer mag, darf sich vor dem Kunst­werk auch ablich­ten las­sen – Sel­fies sind laut Ver­an­stal­ter aus­drück­lich erwünscht.

Der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung kos­tet zehn Euro, ermä­ßigt fünf Euro. Um Anmel­dung wird gebe­ten, ent­we­der per E‑Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder tele­fo­nisch unter 0211–8995571.