Symbolbild © 2026 Lokalbüro / KI-generiertes Bild mit ChatGPT

Sym­bol­bild © 2026 Lokal­büro / KI-gene­rier­tes Bild mit ChatGPT

Wer sich vor­stel­len kann, im Alter nicht allein, son­dern in einer Gemein­schaft zu woh­nen, bekommt in Düs­sel­dorf dem­nächst gleich zwei­mal Gele­gen­heit, sich dar­über zu infor­mie­ren. Das Woh­nungs­amt der Lan­des­haupt­stadt lädt am Don­ners­tag, 17. Sep­tem­ber, sowie am Don­ners­tag, 22. Okto­ber 2026, jeweils um 17 Uhr zu einem Ver­net­zungs­tref­fen rund um das gemein­schaft­li­che Woh­nen im Miet­mo­dell ein. Die rund zwei­stün­di­gen Ver­an­stal­tun­gen fin­den in der Brinck­mann­straße 5 statt und sind kostenlos.

Im Mit­tel­punkt steht ein Wohn­mo­dell, bei dem jeder Haus­halt zwar eine eigene Woh­nung bewohnt, gemein­schaft­lich genutzte Räume aber Raum für Begeg­nung, Aus­tausch und gemein­same Akti­vi­tä­ten bie­ten. Men­schen unter­schied­li­cher Gene­ra­tio­nen und Lebens­si­tua­tio­nen sol­len so zusam­men­fin­den und ein akti­ves nach­bar­schaft­li­ches Mit­ein­an­der pfle­gen. Wer sich für eine sol­che Miet­ge­mein­schaft inter­es­siert, sollte aller­dings Offen­heit und Rück­sicht­nahme mit­brin­gen – schließ­lich lebt das Modell davon, dass alle Betei­lig­ten das Zusam­men­le­ben gemein­sam gestalten.

Anmel­den kön­nen sich Inter­es­sierte per E‑Mail an neue-wohnformen64@duesseldorf.de. Mit der Anmel­de­be­stä­ti­gung erhal­ten sie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum genauen Veranstaltungsort.

Kon­kre­tes Pro­jekt in Lörick als Anlass

Anlass für die Tref­fen ist unter ande­rem ein bereits kon­kre­tes Vor­ha­ben: In einem Neu­bau in Düs­sel­dorf-Lörick ist ein gemein­schaft­li­ches Wohn­pro­jekt geplant. Die dort im öffent­lich geför­der­ten Woh­nungs­bau ent­ste­hen­den Woh­nun­gen sol­len kom­plett an Mit­glie­der des Ver­eins „Mit­ein­an­der Woh­nen in Ver­ant­wor­tung” ver­mie­tet werden.

Die Idee dahin­ter: eine Nach­bar­schaft auf­bauen, in der Gemein­schaft, Soli­da­ri­tät und gegen­sei­tige Unter­stüt­zung tat­säch­lich gelebt wer­den. Gemein­same Akti­vi­tä­ten sol­len dabei ebenso Platz haben wie indi­vi­du­elle Frei­räume – mit dem Ziel, den künf­ti­gen Bewoh­nern ein mög­lichst lan­ges und selbst­be­stimm­tes Leben in der eige­nen Woh­nung zu ermöglichen.

Ange­spro­chen sind vor allem Men­schen der Gene­ra­tion 50+ mit einem Wohn­be­rech­ti­gungs­schein A oder B, die eigen­stän­dig woh­nen möch­ten und bereit sind, sich aktiv in eine leben­dige Haus­ge­mein­schaft ein­zu­brin­gen. Auch wer gesund­heit­lich oder kör­per­lich ein­ge­schränkt ist, soll durch das Wohn­mo­dell die Chance erhal­ten, mög­lichst lange selbst­be­stimmt in den eige­nen vier Wän­den zu leben.