McRib-Aus in Deutschland: Das Mett-Institut hat eine Alternative

KI generiertes Bild vom Mett Institut Mett
Der McRib sagt Tschüss – doch Mett-Fans dürfen sich freuen. Das Mett-Institut hat eine eigene Version des Kult-Burgers entwickelt. Statt des gewohnten Fleischpattys kommt gebratenes Mett ins Brötchen, dazu gibt es rauchige BBQ-Soße, Zwiebeln und Gurken. Ob das schmeckt? Selbst ausprobieren!
Heute ist für McRib-Fans ein trauriger Tag: Am 27. Oktober steht der beliebte Burger zum letzten Mal fest auf der Speisekarte von McDonald’s in Deutschland. Doch während die einen dem Klassiker hinterhertrauern, macht das Mett-Institut aus der Not eine Tugend. Seine Antwort auf den Abschied heißt MettRib – und nimmt das Original ziemlich wörtlich.
Hinter dem Mett-Institut steckt ein Düsseldorfer, der sich mit seiner Internetseite rund um das Thema Mett nicht immer ganz ernst nehmen lässt. Genau das macht den Charme der Aktion aus: Wo andere über den Verlust eines Burgers klagen, wird kurzerhand eine eigene Variante entwickelt. Ganz nach dem Motto: Wenn der McRib geht, kommt eben der MettRib.
Die Idee ist so einfach wie ungewöhnlich. Statt des bekannten Fleischpattys kommt frisches Schweinemett ins längliche Brötchen. Mit eingedrückten Rillen bekommt es die typische Rippchen-Optik – ganz ohne Knochen. Das Mett wird allerdings nicht roh serviert, sondern zu flachen Patties geformt und in der Pfanne kräftig gebraten, bis es vollständig durchgegart ist. Anschließend wird es in eine rauchige BBQ-Soße getaucht. Zwiebeln und Gewürzgurken kommen dazu, fertig ist die Düsseldorfer Mett-Variante des Kult-Burgers.
Das Mett-Institut macht dabei keinen Hehl aus der Inspiration: Der MettRib ist ein freier Nachbau des McRib, das Originalrezept ist nicht öffentlich. Eine Verbindung zu McDonald’s besteht ausdrücklich nicht. Stattdessen gibt es eine eigene Rezeptur, mit der sich der Burger auch zu Hause zubereiten lässt.
Auf der Zutatenliste stehen unter anderem 600 Gramm frisches Schweinemett, vier längliche Brötchen, eine weiße Zwiebel und Gewürzgurken. Für die Soße werden Ketchup, Apfelessig, brauner Zucker, Senf und Gewürze miteinander verrührt. Ein paar Tropfen Flüssigrauch sollen für das typische rauchige Aroma sorgen. Das Mett wird in längliche Patties geformt, mit Rillen versehen, vollständig durchgebraten und anschließend rundum mit der Soße überzogen.
Wer den Abschied vom McRib also nicht einfach hinnehmen möchte, kann selbst zum Kochlöffel greifen. Ob der MettRib das Original ersetzen kann, muss jeder selbst entscheiden. Für alle, die bei Mett nicht lange überlegen müssen, dürfte der Versuch jedenfalls eine Überlegung wert sein.
Das vollständige Rezept mit Zutaten und Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es auf der Internetseite des Mett-Instituts. Und wer weiß: Vielleicht wird aus der augenzwinkernden Düsseldorfer Idee ja der nächste Kult-Snack.