
v.l Fuchs, Staade, Borgerding © Fortuna Düsseldorf
Der Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf hat Michael Staade als neues Vorstandsmitglied für die Bereiche Finanzen, Recht und Personal bestellt. Der 58-jährige gebürtige Düsseldorfer übernimmt die Aufgabe zum 1. Juli 2026 – allerdings nicht hauptamtlich, sondern als freiberuflicher Experte. Er folgt auf Arnd Hovemann, dessen Vertrag nach dem Abstieg des Vereins zum 30. Juni ausläuft.
Staade ist als freiberuflicher Berater mit den Schwerpunkten Finanzen, Restrukturierung und Unternehmensentwicklung tätig. Zudem ist er über sein Engagement im Düsseldorfer Eishockey seit Jahren in führenden Funktionen im Sport- und Wirtschaftsleben der Stadt aktiv und damit in der Fortunen-Heimatstadt bestens vernetzt.
Mit der Entscheidung für ein nicht-hauptamtliches Vorstandsmitglied reagiert der Aufsichtsrat auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach dem Abstieg in die 3. Liga. Aufsichtsratsvorsitzender Björn Borgerding begründete den Schritt: Nach dem Abstieg sei es wichtig, die Vorstandsstruktur an die Gegebenheiten der dritten Liga anzupassen. Staade bringe umfangreiche Kenntnisse in Restrukturierung und Unternehmensführung mit und sei in Düsseldorf wie im hiesigen Sport hervorragend vernetzt.
Staade selbst zeigte sich der Herausforderung bewusst: Fortuna befinde sich in einer schwierigen Situation, die man gemeinsam mit Entschlossenheit angehen werde. Er wolle seine Erfahrung aus Wirtschaft und Beratung sowie sein Netzwerk einbringen, um die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins zu schaffen.


