
Symbolbild Polizei © Lokalbüro
Nach einem Verkehrsunfall mit drei beschädigten Fahrzeugen in Pempelfort hat sich eine 43 Jahre alte Autofahrerin am späten Sonntagabend zunächst der Polizei entzogen. Erst auf der Autobahn im Duisburger Stadtgebiet konnten Beamte sie stellen. Ein Alkoholtest bestätigte den Verdacht der Polizei: Die Frau war offenbar stark betrunken.
Aufmerksame Anwohner hatten den Beamten kurz nach 23 Uhr gemeldet, dass an der Kreuzung Prinz-Georg-Straße/Stockkampstraße drei geparkte Autos beschädigt worden waren. Die Fahrerin des Unfallwagens hatte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt, ohne sich um die Schäden zu kümmern.
Noch während die Polizei den Unfall aufnahm, ging ein weiterer Hinweis ein: Ein Zeuge meldete auf der A 52 bei Ratingen in Fahrtrichtung Essen ein stark beschädigtes Fahrzeug, das durch eine auffällige Fahrweise ins Auge fiel. Ein Team der Autobahnpolizei nahm daraufhin die Verfolgung auf und gab der Fahrerin mehrfach Anhaltezeichen – die sie jedoch ignorierte. Erst als sie auf der A 3 an der Anschlussstelle Duisburg-Wedau die Autobahn verließ, gelang es den Beamten, den Wagen zu stoppen.
Der Abgleich der Unfallschäden ergab: Die Schäden am Fahrzeug der 43-Jährigen passten zu denen der drei beschädigten Autos in Düsseldorf. Damit gilt sie als mutmaßliche Unfallverursacherin. Weil sie deutliche Anzeichen von Alkoholeinfluss zeigte, ordneten die Beamten eine Blutprobe an.
Die Frau muss sich nun in einem Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie möglicher Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Die Ermittlungen dauern an.